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Presseschau: HSV mit echtem Härtetest

11.08.2007 07:49

Homepage HSV Handball, 11. August 2007

Die  Countdown-Uhr tickt unaufhörlich. Noch 22 Tage, dann fällt der Startschuss: Mannschaft, Umfeld und Fans des HSV fiebern dem Bundesliga-Beginn bei der MT Melsungen am 1. September entgegen. Einen echten Härtetest haben die Männer von Trainer Martin Schwalb am kommenden Wochenende beim 21. Schlecker-Cup in der schwäbischen Kleinstadt Ehingen zu bestehen.

Der HSV trifft in der Vorrundengruppe auf den französischen Rekordmeister Montpellier HB sowie den letztjährigen Bundesliga-Vierten VfL Gummersbach mit dem isländischen Torschützenkönig der Handball-WM 2007, Gudjon Valur Sigurdsson. In der Parallel-Gruppe treffen der THW Kiel, MKB Veszprem und der FC Kopenhagen Handbold als einziger Nicht-Champions-League-Teilnehmer im gesamten Feld aufeinander.

Positive Bilanz beim Schlecker-Cup

Zwei Gruppenspiele am Sonnabend und ein Finalspiel am Sonntag. Das sportliche Niveau des Teilnehmerfelds erfordert von allen Spielern hundertprozentige Leistung. Genau das, was sich Martin Schwalb in der heißen Vorbereitungsphase wünscht. 2005 Platz 3, 2006 Platz 2. Der HSV kann eine durchaus positive Bilanz beim Schlecker-Cup vorweisen.

Spielmodus Schlecker-Cup

Die beiden Gruppensieger bestreiten das Endspiel, die Gruppen-Zweiten spielen um Platz 3, die Gruppen-Dritten um Platz 5. Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz. Bei gleicher Tordifferenz entscheidet die Anzahl der mehr erzielten Tore.

Wiedersehen mit Roman Pungartnik

Am Sonnabend fliegt das HSV-Team nach Stuttgart. Bis auf Keeper Jürgen Müller, der sich dann mit den DHB-Junioren auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Mazedonien befindet, sind alle Spieler dabei und einsatzfähig.

In der Ehinger Längenfeldhalle fällt für die Hamburger um 17 Uhr der Startschuss, wenn die Gille-Brüder auf ihre französischen Nationalmannschaftskameraden aus Montpellier treffen. Zu später Stunde um 20.40 Uhr gibt es dann den Bundesliga-Vergleich mit den Oberbergischen aus Gummersbach und somit ein Wiedersehen mit Roman Pungartnik, der ab dieser Saison seine Handballstiefel für den VfL schnürt. 

 

Presseschau: Im Festzelt steigt abends die Ü 30-Party

11.08.2007 07:46

Schwäbische Zeitung Ehingen, 11. August 2007 

(chkl) Heute um 11 Uhr startet der 21. Schlecker Cup in der Ehinger Längenfeldhalle. Tagsüber gibt's Spitzenhandball und jede Menge Promis, ab 20 Uhr steigt dann die große Ü 30-Party im großen Festzelt neben der Halle.

Ins große Festzelt werden die Handballspiele des Schlecker Cups auf eine große Leinwand übertragen, damit auch die Besucher, die keinen Platz mehr in der Halle finden, dort überdacht das Turnier verfolgen können. Im Zelt ist auch die Bühne der SZ: Hier werden alle angekündigten Promis vorbeischauen.

 

Presseschau: Wax: "2008 wird der schwierigste Cup"

11.08.2007 07:44

Schwäbische Zeitung Ehingen, 11. August 2007

EHINGEN - Die Handball-Fans sollten den mit Weltstars gespickten Schlecker Cup an diesem Wochenende in vollen Zügen genießen, denn im nächsten Jahr könnten sich Nationalspieler in Ehingen rar machen. Schuld daran sind die Olympischen Spiele in Peking, die im Jahr 2008 den Terminkalender gehörig durcheinanderwirbeln.

Die Handball-Euphorie in Deutschland ist auch ein halbes Jahr nach dem WM-Titel ungebrochen. Davon profitiert auch der 21. Schlecker Cup: Noch nie war der Ansturm auf die Weltstars so groß wie an diesem Wochenende. Ausgerechnet die Erfolge der Schützlinge von Bundestrainer Heiner Brand könnten sich im kommenden Jahr negativ auf das Turnier in der Längenfeldhalle auswirken: Just zur üblichen Schlecker Cup-Zeit im August finden in Peking die Olympischen Spiele statt, für die Deutschland als Weltmeister automatisch qualifiziert ist.

"Werden eine Lösung finden"

Die Bundesliga-Saison wird deshalb erst nach Olympia, etwa Anfang September, beginnen. Und: Vereine wie Kiel oder Hamburg müssen fast die gesamte Vorbereitung ohne die Nationalspieler bestreiten, weil Heiner Brand seine Schützlinge mindestens vier Wochen vor Olympia um sich scharen wird. Dies trifft natürlich auf die ausländischen Nationalspieler, die mit ihren Ländern für Peking qualifiziert sind, ebenfalls zu. Andreas Wax ist somit um seine Aufgabe in den nächsten Monaten nicht zu beneiden. "Es wird der bislang schwierigste Cup werden", sagt der sportliche Organisator. "Aber wir werden sicherlich eine Lösung finden."

"Große Lösung" verworfen

Wie die aussehen könnte, also mit welchen Teams und vor allem wann der 22. Schlecker Cup über die Bühne geht, steht noch in den Sternen. Fest steht wohl nur, dass es wieder ein Vereinsturnier werden wird, denn die "große Lösung" - ein vorolympisches Turnier mit Nationalmannschaften - haben Wax & Co. wegen der begrenzten räumlichen Rahmenbedingungen frühzeitig verworfen.

Nach jetzigem Stand wird es also ein Schlecker Cup 2008 werden, zu dem die Teilnehmer zumindest ohne den Großteil ihrer Nationalspieler anreisen werden. Also, Handball-Fans aus der Region: Am Wochenende noch mal alle Weltstars hautnah erleben, denn viele könnten 2008 fehlen.

 

Presseschau: Es ist angerichtet - die Show kann beginnen

11.08.2007 07:41

Südwest Presse, Ehinger Tagblatt, 11. August 2007

Auftakt zwischen Kiel und Veszprem wie ein vorgezogenes Endspiel - Restkarten heute ab 8 Uhr im Verkauf

Die Ehinger Handball-Show 2007 kann beginnen. Um 11 Uhr eröffnen Kiel und Veszprem heute den 21. Schlecker-Cup. Nur noch ein paar Karten gibts ab 8 Uhr.

ROLAND FLAD BENEDIKT SIEGLER
 
Das lange Warten hat ein Ende. Heute beginnt mit dem Eröffnungsspiel um 11 Uhr die 21. Auflage des Schlecker-Cups. Dabei trifft der THW Kiel auf Veszprem.
 
Früher als geplant bezogen die Spieler und Verantwortlichen von Veszprem ihr Quartier im Hotel "Hirsch" in Kirchen. Trainer Lajos Mocsai zeigte sich nach den ersten Eindrücken äußerst zufrieden. "Wir sind freundlich empfangen worden und genießen hier die ruhige Atmosphäre", sagte der 53-Jährige. Sogar für erste Videoanalysen sei schon Zeit gewesen.
 
Dem Auftaktknüller gegen den deutschen Rekordmeister aus Kiel und Champions League-Sieger, der einem vorgezogenen Endspiel gleicht, sieht Mocsai gelassen entgegen. "Kiel ist momentan ohne Frage die beste Mannschaft der Welt. Wir werden aber eine gute Partie abliefern und unsere Chance nutzen", ist sich der Ungar sicher. Die deutschen Vereine sieht er allein schon aufgrund der unterschiedlichen Vorbereitungszeit im Vorteil. Da die ungarische Liga zwei Wochen später als die deutsche beginnt, fehlen seinem Kader gegenüber den Bundesligisten noch etliche Trainingseinheiten. Dies ist mit ein Grund für das Testspiel gestern Abend gegen die TSG Söflingen (siehe Regionalsport, Seite 31). Die freie Zeit gestern nutzten auch Montpellier, Kopenhagen und Kiel für einen ersten Aufgalopp im Längenfeld. Die Franzosen, die in der "Rose" in Berg wohnen, sowie die Dänen, die im "Adler" in Allmendingen untergebracht sind, haben sich gestern Nachmittag schnell akklimatisiert. Kiel und Hamburg, die ihr Quartier im Hotel "Adler" in Ehingen haben, zählen zu den "alten" Hasen im Cup-Geschäft. Die Gummersbacher, die im Hotel "Linde" übernachten, kommen als Außenseiter.
 
Bevor die Handballer die Halle belegen, stehen heute und am Sonntag die Fußballer im Mittelpunkt. Sowohl am Samstag (ab 8.20 Uhr) als auch am Sonntag (ab 9.15 Uhr) unterhalten Fußballteams von Firmen mit einem kleinen Turnier. Gespielt wird jeweils 2 x 10 Minuten. Am Sonntag kommt es wieder zum fast schon traditionellen "Schlagabtausch" zwischen dem Team der Stadtverwaltung Ehingen und den Schlecker-Direktoren (11.30 Uhr). Zuvor spielen um 9.15 Uhr Schlecker und die Volksbank-Kicker gegeneinander.
 
Eine TV-Produktionsfirma aus München dreht im Auftrag des DSF einen Film über den Cup 2007. Live-Bilder des Münchner Senders gibt es allerdings keine.
 
Dagegen stehen noch ein paar Karten im freien Verkauf zur Verfügung. Heute ab 8 Uhr ist der Restposten in der Längenfeldhalle zu haben. "Die Tickets werden schnell weg sein. Ich erwarte einen regelrechten Ansturm", sagte Pressesprecher Roland Laatsch. Von seiner Seite und damit von der des Fördervereins ist alles angerichtet für das Sport- und Showspektakel.
 

 

Presseschau: THW trifft beim Schlecker-Cup zunächst auf Veszprem und Kopenhagen

10.08.2007 08:49

Homepage THW Kiel, 10. August 2007

Echte Härtetests in der Vorbereitung warten am kommenden Wochenende auf die Zebras. Auch bei der 20. Auflage des Schlecker-Cups glänzt dieser mit einer exzellenten Besetzung. Das Los wollte es so, dass der THW Kiel in der Vorrundengruppe A auf MKB Veszprem (HUN) und den FC Kopenhagen (DEN) trifft. In der Gruppe B streiten Montpellier HB (FRA), der Vizemeister HSV Hamburg und der VfL Gummersbach um den Finaleinzug.

Fünf Mal waren die Zebras bereits bei diesem stets hochklassig besetzten Turnier in Ehingen erfolgreich: 1994, 1998, 2000, 2004 und zuletzt in der vergangenen Saison konnten die Kieler das Turnier siegreich beenden. Klar, dass es auch im Jahr 2007 möglichst weit im Turnierverlauf gehen soll - schließlich sind die Spiele beim Schlecker-Cup, unter der Woche bei BSV Bjerringbro/Silkeborg und am 18. August beim Unser-Norden-Cup in der Ostseehalle (Vorverkauf läuft!) die letzten wirklichen Härtetests, bevor es am 21. August beim Supercup schon um den ersten Titel der neuen Spielzeit geht.

Um beim Schlecker-Cup 2007 erfolgreich zu sein, müssen die Zebras am Samstag zu einer ungewöhnlichen Zeit auf die Platte. Bereits um 11 Uhr beginnt das erste Turnierspiel - Gegner ist ausgerechnet MKB Veszprem. Jene Ungarn, die dem THW im Champions-League-Viertelfinale und vor Wochenfrist auch im Finale des Brümmerhoff-Cups (siehe Spielbericht) alles abverlangten.

Kurz vor drei Uhr dann gibt es ein Wiedersehen mit drei Ex-Zebras: Pelle Linders' neuer Verein FC Kopenhagen fordert die Kieler dann zum Duell. Mit von der Partie sind auch Steinar Ege und Martin Boquist, die ebenfalls lange Zeit im schwarz-weißen Dress auf Punktejagd gingen.

Restkarten sind noch an der Tageskasse erhältlich. Rund um die Spiele ist beim Schlecker-Cup in Ehingen auch wieder ein tolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt worden. Unter anderem wird der ehemalige Schwergewichtsboxer Axel Schulz dem Handball und der schwäbischen Kleinstadt Ehingen einen Besuch abstatten.

Zum 20-jährigen Jubiläum erweisen die Veranstalter zudem den langjährigen Schlecker-Cup- Weggefährten eine besondere Ehre. Am Samstag, 11.8.2007, um 16.20 Uhr werden Noka Serdarusic, Stefan Lövgren, Dejan Peric und Jaume Fort für Ihre Verdienste und Leistungen in der Schlecker-Cup-Geschichte ausgezeichnet. Jaume Fort reist extra aus Barcelona an, um mit seinen Freunden zu feiern - die Gastgeber freuen sich über diese besondere Geste der Anerkennung.

(Christian Robohm)

 

Presseschau: Nach dem Trainingslager zum Schlecker-Cup

10.08.2007 07:20

Homepage VfL Gummersbach, 09. August 2007 

Seit fast einer Woche ist Alfred Gislason mit seiner Mannschaft nun unterwegs. Nach dem Turniergewinn im Harz führte der Weg Richtung Süden, ins Trainingslager nach Roding bei Cham im Bayrischen Wald. Hier konnte sich die Mannschaft mit voller Konzentration auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten, wovon sie sich auch nicht vom Geburtstag Gudjon Valur Sigurdssons abbringen ließ.

"Neben zwei lockeren Spielen gegen Mannschaften aus der Gegend haben wir die ganze Zeit fast nur an der Taktik und an der Abwehr gearbeitet", verrät Alfred Gislason, dem freilich die Stammspieler Vedran Zrnic und Robert Gunnarsson noch eine Weile fehlen. Kevin Jahn, der nun unvorhergesehen am Kreis voll gefordert ist, mache sich gut und lerne bei der intensiven Vorbereitung mit den Profis jeden Tag dazu. Auch mit Blick auf den neuen Mittelmann Oleg Kuleschow, der zuletzt noch gehandicapt war, ist der Trainer guter Dinge: "Oleg ist auf einem guten Weg, er hatte nur eine leichte Zerrung und wird sicher bald voll einsatzfähig sein."

Und gibt es taktische Veränderungen gegenüber dem letzten Jahr? "Natürlich hängt die Taktik im Detail ein bisschen davon ab, welche einzelnen Spieler im Einsatz sind, aber wir machen im Prinzip genau das Gleiche wie vorher und bauen unsere Variationen noch weiter aus".

Morgen findet noch eine Vormittags-Einheit in Roding statt, dann werden die Koffer gepackt, und der VfL-Bus fährt weiter Richtung Südwesten nach Ehingen bei Ulm, wo am Wochenende der Schlecker-Cup mit einer Besetzung internationaler Klasse wartet.

Am Samstag trifft der VfL auf die Champions-League-Teilnehmer Montpellier und Hamburg, zudem sind Veszprém, Kiel und Kopenhagen mit von der Partie. "Das wird für uns ein sehr schweres Turnier", weiß Alfred Gislason, "wir haben nicht viele Wechselmöglichkeiten und können kaum davon ausgehen, dass wir es bis ins Finale schaffen". Selbstverständlich wollen sich die Blau-Weißen in diesem Teilnehmerfeld und vor einem fachkundigen Publikum gut präsentieren – aber für den Trainer steht im Vordergrund, dass die bisherige taktische Trainingsarbeit der Vorbereitung gegen hochkarätige Kontrahenten weiter geführt wird.

Robbi Gunnarsson und Vedran Zrnic werden die Fortschritte ihrer Mannschaftskameraden als Zuschauer beobachten, während einige der Perspektivspieler aus dem Gummersbacher Handball-Internat sich Hoffnung auf Einsätze machen dürfen. So könnte etwa Ole Rahmel einspringen, um Kevin Jahn die eine oder andere Pause zu erlauben.

Einschätzungen zu den VfL-Spielen von Alfred Gislason werden zum Abschluss beider Turniertage auf www.vfl-gummersbach.de nachzulesen sein. Immer aktuelle und umfassende Informationen zum gesamten Turnier mit Live-Ticker, Bildern, Berichten und Statistiken bieten die Organisatoren des Schlecker-Cup auf dem Portal www.schlecker-cup.com an – ein vorbildlicher Service, der den Aufbruch des Traditionsturniers bei seinem 20-jährigen Jubiläum in die Zukunft unterstreicht.

Zum 20-jährigen Jubiläum erweisen die Macher im Rahmen eines attraktiven Rahmenprogramms auch langjährigen Weggefährten eine besondere Ehre. Am Samstag werden Noka Serdarusic, Stefan Lövgren, Dejan Peric und Jaume Fort für Ihre Verdienste und Leistungen in der Geschichte des Schlecker-Cups ausgezeichnet. Jaume Fort reist extra aus Barcelona an, um mit seinen Freunden zu feiern.

VfL-Fans, die sich im Vorfeld keine Eintrittskarten gesichert haben, sollten nicht "auf Verdacht" anreisen, da das Turnier bereits fast vollständig ausverkauft ist.

 

Presseschau: Weltmeister, Show und BMW locken Fans

10.08.2007 07:17

Südwest Presse, Ehinger Tagblatt, 10. August 2007

Alles im grünen Bereich. So heißt es beim Handball-Förderverein der TSG Ehingen kurz vor dem 21. Schlecker-Cup. Während hinter den Kulissen fleißig hergerichtet wird, befinden sich die Teams im Anmarsch. Veszprem spielt heute Abend bei der TSG Söflingen.

ROLAND FLAD BENEDIKT SIEGLER

"Alles läuft nach Plan", vermeldet Roland Laatsch, Pressesprecher des Handball-Fördervereins Ehingen, zum aktuellen Geschehen rund um den Schlecker-Cup. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Der Aufbau des Außenzeltes, in dem die Spiele der Handballer live mitverfolgt werden können, ist problemlos erfolgt, die Installation der Werbebanden in der Halle wird am heutigen Tag abgeschlossen. Auf Zusatztribünen sollen dank der tatkräftigen Unterstützung des Bauhofs weitere 150 Handballfans Platz finden.
 
Am Samstag und Sonntag werden die restlichen Karten vor Ort verkauft. "Wir haben ganz wenige Stornos", sagte Christian Fakler, über den der Vorverkauf lief. Daher ist nicht mit einem großen Karten-Rücklauf zu rechnen. Wie viele es dann tatsächlich sein werden, konnten weder Fakler noch Fördervereinschef Marco Held gestern sagen. Im Außenbereich ist die Fläche gegenüber 2006 verdoppelt worden. Mehr Platz also für die Cup-Fans, die keine Karte ergattert haben und das sportliche Geschehen auf der Großbildleinwand verfolgen müssen.
 

Auch die Prominenten werden am Samstag für die Besucher zur Verfügung stehen. Abgesagt hat bisher keiner. Von Pop-Schlagerstar Michael Wendler bis Serien-Darsteller Simon-Paul Wagner ("Marienhof") ist damit für jeden Fan und Geschmack etwas geboten. Zudem wird sich auch kurzfristig noch Ex-Hochspringer Carlo Thränhardt die Ehre geben. Der frühere Leichtathlet war auch schon bei der Einweihung des Golfplatzes in Rißtissen vor Ort.
 
Die TV- und Schlager-Promis dürften ebenso von Autogrammjägern umlagert werden wie Ex-Boxer Axel Schulz. Der Mann mit der Mütze steht am Samstag von 15.30 Uhr mit dem Stift bereit. Wendler tritt schon um 12 Uhr in der Längenfeldhalle auf, Wagner signiert von 14 Uhr an. Thränhardt hat sich für 14.30 Uhr angekündigt. Darüber hinaus läuft der Wettbewerb "Gesicht 2007". Die Models sollen am Sonntagnachmittag gekürt werden.
 
Als Hauptpreis wird in diesem Jahr ein BMW 116 i verlost. Die Lose verkauft der Förderverein für zwei Euro pro Stück. Nach der Siegerehrung heißt es Daumendrücken.
 
Der Schlecker-Cup ist zwar mit Show-Elementen nur so gespickt, bietet auf der anderen Seite aber auch Handball der Spitzenklasse - und in diesem Jahr jede Menge Weltmeister zum Anfassen. Dafür sorgen die sechs Klassemannschaften THW Kiel, HSV Handball, VfL Gummersbach, MKB Veszprem, Montpellier HB und der FC Kopenhagen Handbol. Während Veszprem als einziger Klub vor dem Cup ein Testspiel absolviert (heute, 20 Uhr, in der Ulmer Kuhberghalle gegen TSG Söflingen), und daher schon um 10 Uhr in der Längenfeldhalle trainiert, lassen sich Montpellier (16 Uhr), Kopenhagen (17.30 Uhr) und Kiel (19 Uhr) zu ihren Trainingseinheiten erst ab dem Nachmittag blicken. Gummersbach verzichtet ganz darauf, sich in der Längenfeldhalle einzuspielen, Hamburg trifft erst am Samstag an der Donau ein.
 
Veszprem, das gestern fünf Stunden früher als erwartet Ehingen erreichte, wurde vorab von Marco Held und David Drenovak betreut. Sie stellten für die Ungarn ein Programm zusammen und besorgten ihnen ein Fitness-Studio.
 
Brauchen neue Halle
 
"Ganz Ehingen ist ausgebucht. Ich glaube nicht, dass jetzt noch ein freies Zimmer zu finden ist", sagte Teamorganisator Andreas Wax. Das mediale Interesse am Schlecker-Cup sei enorm gestiegen; es gebe mehr als 50 Akkreditierungen von Journalisten und Pressevertretern. Auch aus dem Ausland kämen noch laufend Anfragen. "Ich weiß nicht, woran das liegt, an der WM vielleicht. Aber, wenn das so weitergeht, dann brauchen wir eine neue Halle."
 

Presseschau: Ich tippe auf Kiel und Gummersbach

10.08.2007 07:13

Südwest Presse, Ehinger Tagblatt, 10. August 2007

INTERVIEW / Markus Götz, Handball-Moderator beim DSF

33-jähriger Ehinger ist bei der TSG mit Handball groß geworden - DSF nicht live dabei

Markus Götz aus Ehingen ist eine feste Größe beim Deutschen Sportfernsehen (DSF). Der 33-Jährige kommentiert Handball Live und moderiert unter anderem Fußball. Er ist bei den Handballern der TSG Ehingen groß geworden und kennt den Schlecker-Cup seit frühester Jugend.

ROLAND FLAD

Herr Götz, Sie sind bei der TSG Ehingen und mit Handball groß geworden. Wann waren Sie das erste Mal beim Schlecker-Cup und wer hat damals gewonnen?
MARKUS GÖTZ: Ich bin mir sicher, das war beim zweiten Turnier 1988. Damals hat Gummersbach gewonnen.

Was war Ihr Cup-Erlebnis, an das Sie sich besonders erinnern?
GÖTZ: Irgendwann in den 90er Jahren kam Santander mit Jakimovic und Duschebajew, das war toll.
 
Welchen Stellenwert hat das Turnier heute für Sie?
Götz: Ich finde es hoch interessant und immer wieder fantastisch, denn das Turnier besitzt ein perfektes Ambiente und hat eine unglaubliche Reputation. Aber entscheidend ist der Stellenwert für die Mannschaften. Da hat der Schlecker-Cup den besten Ruf aller Vorbereitungsturniere. Alle Teams sind scharf darauf, nach Ehingen eingeladen zu werden.
 
Sie kennen sich als Handball-Kommentator bestens in der Szene aus. Welche Mannschaften sehen Sie am Sonntag in Ehingen im Finale stehen und warum?
GÖTZ: Kiel auf jeden Fall. Ich sage Kiel gegen Gummersbach, das ist ein intuitiver Tipp. Obwohl Hamburg spielerisch besser ist, tippe ich auf Gummersbach, weil der VfL Gummersbach mit Alfred Gislason einen Supertrainer hat. Die Mannschaften probieren noch viel aus, variieren, sind noch nicht ganz eingespielt und rufen noch nicht ihre volle Leistung ab.
 
Sie spielten früher für die TSG Ehingen. Von wann bis wann war das, in welchen Ligen und auf welcher Position?
GÖTZ: Ich spielte so von 1985 bis 1996, hauptsächlich in der Landesliga, da war Karl-Heinz Feyertag noch unser Trainer. Aber wir hatten auch dunkle Zeiten in der Bezirksliga. Meine Position war im linken Rückraum.
 
Wer waren Ihre Mannschaftskameraden?
GÖTZ: Das waren, um nur ein paar Namen zu nennen, Miro Ignatovic, mein erster Trainer in der C-Jugend, Virgil Tomutia, Horatiu Gal, Günther Allgaier, Winfried Biberacher, Klaus Mikulasch und im Tor Roland Laatsch.
 
Haben Sie auch andere Sportarten betrieben?
GÖTZ: Aber ja. Ich habe von der E- bis zur C-Jugend Fußball gespielt. Und vor fünf, sechs Jahren war ich noch für den SC Nasgenstadt aktiv, wenn ich Zeit hatte und in Ehingen war. Basketball habe ich auch gespielt, aber hauptsächlich an der Uni Heidelberg.
 
Sind Sie am Wochenende beim Cup in Ehingen?
GÖTZ: Wahrscheinlich gar nicht. Ich habe beruflich sehr viel zu tun, da wird es kaum reichen.
 
Berichtet das DSF über den Cup?
GÖTZ: Nein, wir sind nicht live dabei.
 
Zu Ihrem Job. Lassen Sie sich bei Ihren Moderationen vorab Gags, Witziges oder Redewendungen einfallen oder gehen Sie eher spontan auf Sendung?
GÖTZ: Auf keinen Fall, ich würde nie für eine Live-Reportage Sätze aufschreiben, das ginge garantiert schief. Ich bereite mich selbstverständlich inhaltlich akribisch auf jede Sendung vor. Ansonsten bin ich spontan.
 
Wie sind Sie Moderator geworden?
GÖTZ: Durch Zufall. Ich habe Sport, Geographie und Politik studiert und bin dann beim DSF hängen geblieben. Ich habe mich beim DSF spaßeshalber für ein Praktikum beworben. Danach kam eines nach dem anderen. Ich war Praktikant, Volontär, Redakteur und dann Kommentator. Dann habe ich bei Premiere die Bundesliga kommentiert. Seit vier Jahren mache ich Handball beim DSF und seit drei Jahren bin ich Moderator.
 
Was tun Sie, wenn Sie nicht beim Fernsehen arbeiten. Haben Sie Hobbys?
GÖTZ: Ich fahre gerne Rad. An der Isar entlang gibt es großartige Strecken.
 

Presseschau: Fans erleben WM-Stars zum Anfassen

10.08.2007 07:08

Schwäbische Zeitung Ehingen, 10. August 2007

EHINGEN - Noch einmal schlafen, dann ist es soweit: Die drei deutschen Topteams aus Kiel, Hamburg und Gummersbach sowie die europäischen Spitzenmannschaften Montpellier, Veszprém und Kopenhagen zelebrieren beim 21. Schlecker Cup in der Ehinger Längenfeldhalle Handball der Extraklasse.

An das hochkarätige Teilnehmerfeld haben sich die Zuschauer des Schlecker Cups seit vielen Jahren gewöhnt. Auch die 21. Auflage des bestbesetzten Vereinsturniers der Welt bietet am kommenden Wochenende wieder wortwörtlich Handball der Weltklasse. Denn nicht weniger als sechs Spieler des Weltmeisters Deutschland werden in Ehingen dabei sein: Pascal Hens, Torsten Jansen, Stefan Schröder und Johannes Bitter vom HSV Hamburg sowie Christian Zeitz und Dominik Klein vom THW Kiel. Daneben zeigen natürlich auch viele Akteure aus anderen Nationen in der Längenfeldhalle ihr Können, die bei der WM für Aufsehen gesorgt haben: beispielsweise Frankreichs Toptorjäger Nikola Karabatic oder der isländische WM-Torschützenkönig Gudjon Valur Sigurdsson.

WM-Euphorie erreicht Ehingen

Es wird also in der Längenfeldhalle wieder einen Massenauflauf an Handballstars geben - zur Freude der Zuschauer und natürlich der jungen Autogrammjäger. Der Ansturm auf die Stars zum Anfassen wird wohl um einiges heftiger ausfallen als in den vergangenen Jahren. "Schuld" daran ist zweifelsohne die Handball-Euphorie nach der Weltmeisterschaft, als sich die Schützlinge von Bundestrainer Heiner Brand in die Herzen der Deutschen gespielt haben.

"Wir hätten das Doppelte an Karten verkaufen können", meint Andreas Wax, der sich beim Schlecker Cup um die sportliche Organisation kümmert. Auch das Medieninteresse sprengt in diesem Jahr alle Grenzen: Mittlerweile haben sich für das Handballturnier in der Längenfeldhalle schon 50 Journalisten angemeldet. Die werden mit Argusaugen verfolgen, in welcher Form sich vor allem die drei deutschen Teams zwei Wochen vor Saisonbeginn befinden.

Sportlich präsentiert sich der 21. Schlecker Cup ausgeglichen wie selten zuvor. Topfavorit ist wie immer Titelverteidiger THW Kiel. Doch die anderen fünf Teams haben sich für die kommende Spielzeit mit zahlreichen Spitzenleuten verstärkt. "Beide Gruppen sind völlig offen", sagt auch Andreas Wax, der mit den Mannschaften in engem Kontakt steht. So kam MKB Veszprém gestern bereits am Nachmittag in Ehingen an, so dass Wax für die Ungarn noch kurzfristig ein Fitnessstudio und ein Hallenbad organisieren musste. Heute um 20 Uhr absolviert Veszprém ein Testspiel beim Regionalligisten TSG Söflingen.

Geschenke für vier Teilnehmer

Aufgewertet wird der Schlecker Cup heuer noch durch eine ganz besondere Ehrung: Der ausrichtende Handball-Förderverein zeichnet am Samstag gegen 16.45 Uhr die erfolgreichsten Teilnehmer in 20 Jahren Turniergeschichte aus. Bei den Torhütern sind dies Jaume Fort und Dejan Peric, bei den Spielern erhält Stefan Lövgren ein Geschenk und bei den Trainern wird Zvonimir Serdarusic eine besondere Ehre zuteil. Jaume Fort wird zur Ehrung anlässlich des Turnierjubiläums ebenso anreisen wie Sead Hasanefendic. Die kroatische Trainer-Ikone war schon mit sieben verschiedenen Teams in Ehingen zu Gast und verleiht dem 21. Schlecker Cup durch seine Anwesenheit zusätzlichen Glanz.
 

Verkaufsbeginn für die Tageskarten des Restkontingents

09.08.2007 16:12

Der Verkauf des sehr begrenzten Restkontingents an Tageskarten beginnt zu folgenden Uhrzeiten an der Kasse im Eingangsbereich der Längenfeldhalle. Es ist davon auszugehen, dass das Kontingent in allerkürzester Zeit vergriffen sein wird. 
Samstag, 11.08.200708.00 Uhr
Sonntag, 12.08.2007
10.00 Uhr
 

MKB Veszprém KC zum Freundschaftsspiel bei der TSG Söflingen

09.08.2007 11:11

Alle Fans, die es nicht mehr bis Samstag ohne Handball aushalten, können bereits am

Freitag, 10.08.2007 um 20.00 Uhr zu der Kuhberghalle (Ulm)

pilgern. Dort erwartet der Regionalligist TSG Söflingen den ungarischen Rekordmeister und SCHLECKER CUP 2007 Teilnehmer MKB Veszprém KC zu einem Freundschaftsspiel. Das Team von Trainer Eckhard Nothdurft und Co-Trainer Bernhard Zeiler werden alles geben, diese Herausforderung zu meistern.

Der Vorverkauf hat bereits auf der TSG Söflingen-Geschäftsstelle und bei Hörakustik Tielesch (Telefon: 0731/14317-0) in der Pfauengasse 7 in Ulm begonnen.
Anfahrtsinformationen
Entfernung 26.81 km
Fahrzeit 37 min
von
TSG Ehingen
Längenfeldhalle
Wittumweg 19
89584 Ehingen (Donau)
nach
TSG Söflingen
Kuhberghalle Ulm
Grimmelfinger Weg
89077 Ulm







 

Presseschau: Die SZ ist wieder an beiden Tagen stets auf Ballhöhe

09.08.2007 09:31

Carlo Thränhardt
Schwäbische Zeitung Ehingen, 09. August 2007


Die Schwäbische Zeitung Ehingen wird im dritten Jahr in Folge beim Schlecker Cup mit einem großen Aktionsangebot stets auf Ballhöhe sein. Im großen Aktionszelt auf dem Freigelände neben der Längenfeldhalle wird direkt neben dem Haupteingang die SZ-Aktionsbühne stehen, auf der SZ-Redakteure Profi-Handballer, Funktionäre und Promis live interviewen werden. Außerdem werden auf der SZ-Bühne am Samstag und Sonntag bestimmt auch Promis vorbeischauen, die sich zum 21. Schlecker Cup in Ehingen angekündigt haben. Vorbeischauen lohnt sich für Sie also in jedem Fall!

Ganz sicher vorbeischauen werden bei der SZ am Sonntag die Kandidaten des Wettbewerbs "Gesicht 2007", den die Firma Schlecker wieder zusammen mit der Ulmer Mode- und Eventagentur Senay Dikova veranstaltet. Die Models werden am Sonntag gegen 17 Uhr von einer Jury gekürt, in der auch wieder Schönheitsexperte Professor Werner Mang sitzen wird. Moderiert wird die Wahl zum Gesicht des Jahres 2007 wie schon im Vorjahr von SZ-Redaktionsleiter Christian Klose.

Auch Ex-Hochspringer Carlo Thränhardt hat sich angekündigt: Am Samstag gibt er ab 14.30 am Stand der Schleckerland-Apotheke Autogramme. (sz)

 

Presseschau: Der Topfavorit, der alles in den Schatten stellt

09.08.2007 07:58

Südwest Presse, Ehinger Tagblatt, 09. August 2007

Mit dem THW Kiel eröffnet am Samstag die beste Mannschaft Europas den Schlecker-Cup. Mit internationalen Topstars besetzt, will das Team den Titel verteidigen.

BENEDIKT SIEGLER

Rien ne vas plus. Nichts geht mehr. Nein, mit Roulette hatte die vergangene Saison des THW Kiel nichts zu tun. Denn nur mit Glück legte Kiel nicht die erfolgreichste Spielzeit der Vereinsgeschichte auf den Hallenboden. Nach dem Gewinn des Meistertitels in der Liga, dem nationalen Pokal und auch noch der Champions League hieß es für den Klub und dessen geschlagene Gegner: Nichts geht mehr. Mehr Titel kann man in einem Jahr einfach nicht gewinnen. Das Spieljahr 06/07 geht in die Historie des THW Kiel ein - und das mag etwas heißen.
 
Zum dreizehnten Mal setzten sich die Norddeutschen auf nationaler Ebene gegen die Konkurrenz durch. In einem Herzschlagfinale hielt man die Kollegen aus Hamburg auf Distanz, im Pokal kämpfte die Mannschaft die SG Kronau/Östringen im Endspiel nieder. Den Höhepunkt schlechthin erlebten die Spieler von der Ostseeküste dann aber mit dem deutsch-deutschen Finale in der EHF-Champions League. Gegen Flensburg-Handewitt sicherte sich der Rekordmeister mit einem 29:27 im Rückspiel den höchsten Thron Europas. Zum ersten Mal in der 103-jährigen Vereinsgeschichte.

Mit dem THW kommt somit die momentan beste Mannschaft weltweit nach Ehingen. Elf Mal waren die Schützlinge von Erfolgstrainer Noka Serdarusic bereits beim Schlecker-Cup dabei. In diesem Jahr steht der sechste Gewinn des Pokals auf der Wunschliste. Topfavorit ist der Turnverein Hassee-Winterbek Kiel mit seinem Starteam ohnehin.
 
Bei einem Kader mit zwölf aktuellen Nationalspielern fällt es schwer, einen Namen herauszuheben. Nikola Karabatic sticht aber trotz alledem aus der Masse hervor. Der französische Rückraumspieler steht mit seinen 23 Jahren noch am Anfang seiner Karriere. Schon jetzt gilt der gebürtige Serbe als der kompletteste Handballer unter den Mitspielern. 2005 von Montpellier gekommen, ist der Rechtshänder in der abgelaufenen Saison zum besten Spieler der Bundesliga gekürt worden. Mit 342 Treffern in allen Begegnungen war er der erfolgreichste Schütze innerhalb der Mannschaft.
 
Von Erfolgslosigkeit ist Handball-Urgestein Stefan Lövgren ebenfalls nicht betroffen. Der 36 Jahre alte Schwede steht vor seiner letzten Saison als Spieler. Er ist einer von fünf Schweden im Team, die mit skandinavischer Ruhe und Strategie die Mannschaft zusammenhalten. Mit Kreisläufer Markus Ahlm, Linksaußen Henrik Lundström, Torgarant Kim Andersson und Toreverhinderer Matthias Andersson ist Lövgren auch als Dienstältester noch eine wichtige Stütze.
 
Zu der ist auch Christian Zeitz vergangenes Jahr gereift. Der Nationalspieler absolvierte gemeinsam mit WM-Kollege Dominik Klein alle 54 Pflichtspiele des Vereins. Für Tore wird Zeitz in der Längenfeldhalle aber nicht sorgen können. Er fällt nach einer Hüftoperation noch knapp einen Monat lang aus. Für den Erfolg müssen daher andere sorgen. Damit die Titelverteidigung des Schlecker-Cups nicht zum Glücksspiel wird.

 

Presseschau: Die Längenfeldhalle ist jetzt ausgereizt

09.08.2007 07:55

Schwäbische Zeitunge Ehingen, 09. August 2007

EHINGEN - Der ausrichtende Förderverein hat beim 21. Schlecker Cup auf die Handball-Euphorie in Deutschland nach der Weltmeisterschaft reagiert. In der Längenfeldhalle bieten Zusatztribünen etwa weiteren 150 Zuschauern Platz, und das Zelt im Außenbereich ist diesmal doppelt so groß.

"Wir wollten der Handball-Euphorie in Deutschland Rechnung tragen und für den zu erwartenden Ansturm beim Schlecker Cup gerüstet sein", sagt Marco Held. Deshalb wurde der Fördervereins-Vorsitzende vor geraumer Zeit bei der Stadt Ehingen mit der Bitte vorstellig, in der Längenfeldhalle Zusatztribünen zu installieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Mittelgang zu den Kabinen ist jetzt mit Tribünenplätzen aufgefüllt und wo früher die Stehplätze waren, stehen jetzt Zusatztribünen, die mit einem Sicherheitsgeländer versehen sind. Macht zusammen Platz für rund 150 zusätzlichen Handball-Fans. "Da haben sich die Bauhof-Mitarbeiter sehr viel Mühe gegeben", so Held weiter. "Das ist eine richtig tolle Sache."

 

Rahmenprogramm bei Aussteller des SCHLECKER CUP

08.08.2007 16:12

Carlo Tränhardt

Zu dem breiten Angebot des SCHLECKER CUP gehört auch die Action rund um die Längenfeldhalle, bei der es wie jedes Jahr spannende Dinge an beiden Tagen zum Erleben und Mitmachen gibt.

Von der Apotheke im SCHLECKERLAND gibt es ein ganz besonderes Angebot: ein Biathlonstand bietet die Chance, seine Kondition und Konzentration in der Öffentlichkeit bereitzustellen. Außerdem gibt es am Samstag, 11.08.2007, um 14.30 Uhr am Stand der Apotheke eine Autogrammstunde mit Carlo Tränhardt (ehemaliger Leichtathlet: 16facher deutscher Meister, amtierender Europarekordhalter – und dreifacher Weltrekordhalter).

 

Presseschau: Handball auf gleicher Höhe

08.08.2007 11:54

Südwest Presse, Ehinger Tagblatt, 08. August 2007:


BENEDIKT SIEGLER

Mit dem Schlecker-Cup steht den Ehingern ein großes Turnier ins Haus. Zeitgleich startet aber auch die Fußball-Bundesliga in die neue Saison. Welches Ereignis weckt bei den Bürgern mehr Interesse? Kann König Fußball den Handball auf Distanz halten? Wir haben nachgefragt.

Kathrin Huber hat schon andere Pläne fürs Wochenende. Simon Münst interessiert sich für Handball und den VfB Stuttgart.

Viele Jahre sei er beim Schlecker-Cup gewesen und habe auch die Spiele interessiert verfolgt. In diesem Jahr kann Heinz Fakler aber aus Zeitgründen nicht die Atmosphäre in der Längenfeldhalle genießen. Die Fußball-Bundesliga ist für ihn damit auch nicht drin: "Fußballverrückt bin ich aber ohnehin nicht", meint er im Hinblick auf die mit Spannung erwartete neue Saison.

Der Dettinger Stefan Engst ist im Allgemeinen nicht am Handball interessiert. Dem Schlecker-Cup will er aber schon einen Besuch abstatten, da das Turnier direkt vor seiner Haustür stattfindet. Selbst spielt der Abiturient Fußball bei der SG Dettingen. Sein SG-Teamkollege Sebastian Werkmann sieht die Sache ähnlich. "Fußball schaue ich mir eigentlich lieber an, zum Schlecker-Cup werde ich trotzdem gehen", so der Ehinger, der zuletzt vor drei Jahren die Wurfkünste der Handballstars bewundert hat.

"Lieber verfolge ich die Spiele in der Längenfeldhalle, als dass ich mich um die Fußball-Bundesliga kümmere", so die strikte Meinung von Kathrin Huber aus Kirchbierlingen. Auch sie war schon mal unter den Zuschauern bei der seit 20 Jahren stattfindenden Veranstaltung. Da sie aber bereits für das Wochenende verplant ist, wird es mit einem weiteren Besuch nicht klappen.

Noch nie live vor Ort war Franz Moll. Mit Handball hat er nicht viel am Hut. "Fußball gucken im Fernsehen, das ist mein Ding", erklärt der Bayern-Sympathisant, der sich nicht zuletzt aufgrund der Stareinkäufe der Münchner auf die diesjährige Saison freut.

Martin Hess zieht ebenfalls den Fußball dem Handball vor. Allerdings ist er über das Niveau des deutschen Fußballs nicht gerade begeistert. Als "nur noch mittelmäßig" bezeichnet der Einheimische die Spieler in der Liga. "Zumindest Bayern München kann man aber mit den Neueinkäufen noch angucken", stellt er abschließend fest.

Klaus und Birgit Ziegler aus Leonberg fühlen sich mehr dem VfB Stuttgart zugehörig. Zurzeit befinden sich die Eltern mitsamt den drei Kindern im Urlaub. Daher bleibt der Fernseher am Wochenende auch aus. Fußball spielt somit dieses Mal keine Rolle. Sohn Paul ist sowieso handballbegeistert. Vom Schlecker-Cup ist man nämlich auch in der westlich von Stuttgart gelegenen Stadt bestens informiert. Ein Besuch der Veranstaltung am Samstag und Sonntag hängt von der Tagesplanung der Großfamilie ab.

"Ich werde die ganze Zeit beim Schlecker-Cup sein", vermeldet dagegen Kerstin Seele. Die Fußball-Ergebnisse könne sie sich auch noch am Abend ansehen. "Dieses Handball-Event ist außerdem etwas Besonderes, da nicht jede Woche die besten Handballer der Welt in Ehingen auflaufen", meint die aktiv bei der TSG spielende Handballerin.

Ebenfalls positiv sieht Simon Münst das zweitägige Turnier in der Kreisstadt. "Der Schlecker-Cup ist deswegen gut, weil er Ehingen international macht", glaubt der diesjährige Abiturient am Gymnasium. Zudem mache eine solche Veranstaltung die Stadt noch attraktiver als zuvor, ist sich der Kirchener sicher. Für ihn ist die Sportart Handball durch die Weltmeisterschaften im eigenen Land erst richtig sympathisch geworden. Für den großen Ball interessiert er sich nicht in vollem Maße. Nur die Spiele des VfB Stuttgart seien da von Wichtigkeit. Sowohl das Auftaktspiel des Meisters als auch die Schlecker-Cup-Partien wird er aber nicht verfolgen können. Im Gegensatz zu den Profis, die um die kleine und große Kugel kämpfen werden, ist in den nächsten Tagen Urlaub angesagt.

 

Presseschau: 2719 Tore, zwei Brüder und ein Irokese

08.08.2007 11:53

Südwest Presse, Ehinger Tagblatt, 08. August 2007


BENEDIKT SIEGLER

Kommt der HSV wie in dieser Szene 2006 auch heuer so frei zum Zug und gelingt ihm eine Überraschung? Archivfoto Irokese Pascal Hens ist für den HSV und Deutschland am Ball. Archivfoto

Mit dem HSV Hamburg leuchtet erst seit wenigen Jahren ein neuer Stern am Handballhimmel in Deutschland. 1999 wurde der Verein unter dem Namen HSV Lübeck gegründet und bildete bis 2002 eine Spielgemeinschaft mit Bad Schwartau. Seit fünf Jahren nun ist die Mannschaft unter dem Namen Handballsportverein Hamburg bekannt.

Nach anfänglichen sportlichen und auch finanziellen Problemen hat sich das Team von Trainer Martin Schwalb als feste Größe in der stärksten Handball-Liga der Welt etabliert. In der vergangenen Saison schrammten die Nordlichter nur haarscharf an der Meisterschaft vorbei. Punktgleich mit dem THW Kiel entschied nur das direkte Duell gegen den HSV. Auf internationaler Ebene fast das gleiche Bild. Nach beeindruckenden Vorstellungen erreichten die Spieler das Endspiel des Europapokals. Dort traf man auf die für Schlecker-Cup-Fans bestens bekannten Spanier von Ademar Leon. Nach Hin- und Rückspiel stand ein Gesamtergebnis von 61:61. Aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstore holten aber die Jungs von der Alster den Pokal in die heimische Color Line Arena.

Neben diesem ersten internationalen Erfolg haben die Hamburger bisher einmal den DHB-Pokal sowie zweimal den Supercup für sich entscheiden können. In diesem Jahr soll der große Angriff in der Champions League gestartet werden, um sich auch dort einen Namen zu machen.

Diesen haben bereits viele Spieler des aktuellen Kaders durch ihre Leistungen in den letzten Jahren. Allen voran die deutsche Garde rund um Pascal Hens. Der Mann mit dem Irokesen-Schnitt ist eine feste Größe im Team und bildet zusammen mit Torsten Jansen, Stefan Schröder und Neuzugang Johannes Bitter das Nationalmannschafts-Quartett des Klubs. Über 300 internationale Partien stehen auf dem Konto der Auswahlspieler.

Yoon Kjung-Shin kommt allein mit seiner Person auf über 260 Länderspiele. Der Südkoreaner ist seit einem Jahr das Aushängeschild des HSV. Welthandballer, siebenmaliger Torschützenkönig der Bundesliga und Sportler des Jahrhunderts in Südkorea - mit seinen 2719 Toren ist der das Non-Plus-Ultra in Deutschland. Wenn er vor dem gegnerischen Gehäuse auftaucht, ist es für den Torwart meist schon zu spät. Flankiert wird der Asiate meist von Bertrand und Guillaume Gille, die das beste bisher dagewesene Brüderpaar im Handball bilden. Ob Bertrand jedoch topfit in Ehingen aufläuft, steht noch nicht endgültig fest. Ein Muskelfaserriss stoppte ihn bereits in der Vorbereitung.

Der Rest der Mannschaft ist auf jeden Fall bereit, bei der vierten Teilnahme den Cup das erste mal zu gewinnen. Bislang belegte man "nur" die Ränge zwei und drei. Bei der Vorpremiere am Brümmerhoff-Cup verpassten die Handballer trotz eines starken Auftritts des schwedischen Neueinkaufs Hans Lindberg das Finale mit einer Niederlage gegen Veszprem. Eine Revanche ist schon bald möglich. Dann im Endspiel um den Schlecker-Cup-Pokal.

 

Presseschau: Landrat Seiffert setzt ein Zeichen

08.08.2007 11:51

Schwäbische Zeitung Ehingen, 08. August 2007

(tg) Gute Nachricht für das Organisationsteam des Schlecker Cups: Nach der gestrigen Berichterstattung über den "Schildbürgerstreich" beim Schlecker Cup hat sich Bernd Weltin, Pressesprecher des Landratsamts, bei der SZ gemeldet: Die Beschilderung wird erlaubt, Landrat Heinz Seiffert hat ein Machtwort gesprochen.

Wie die SZ gestern berichtete, hatte die Straßenmeisterei dem Organisationsteam des Schlecker Cups untersagt, auf den Landstraßen um Ehingen Wegweiser für das Handballturnier an Laternen, Ampeln und Verkehrsschilder anzubringen. "Landrat Seiffert hatte die Nachricht in der SZ gelesen. Es war ihm sofort ein persönliches Anliegen, dass man schnell zu einer unbürokratischen Lösung kommt", sagt Pressesprecher Weltin. "Die Schilder dürfen nun doch an den Landstraßen angebracht werden, soweit es eben das Gesetz zulässt. Unterhalb von Ampeln und Laternenpfosten ist es kein Problem. An Kreuzungsbereichen dürfen die Herren auch Pfosten anbringen", erklärt Weltin. Für Cup-Chef Marco Held und für Alfred Dietrich vom Orga-Team ist das eine gute Nachricht: "Wir möchten uns bei Herrn Seiffert für das Entgegenkommen ausdrücklich bedanken."

Doch nicht nur Landrat Seiffert hat sich der "Schildersache" angenommen. Auch Leichtathletik-Abteilungsleiter Peter Kotz kam gestern auf die SZ zu: "Zu Ihrem Bericht bezüglich der Schilder zum Schlecker-Cup können wir den Handball-Organisatoren gerne helfen. Wir haben 40 Pfosten, an denen oben ein leeres Brett angeschraubt ist. Auf dieses Brett müsste nun noch ein Hinweis zum Schlecker Cup angebracht werden. Die Pfosten sind mit einem Hammerschlag leicht in die Erde einzuschlagen und wieder zu entfernen."

 

Presseschau: Es droht wieder "Schlecker Cup-Wetter" !

08.08.2007 11:50

Schwäbische Zeitung Ehingen, 08. Agust 2007

Es droht wieder "Schlecker Cup-Wetter" Guten Morgen! Nichts ist so beständig wie der Wandel", heißt eine Redewendung. Für das Wetter beim Ehinger Schlecker Cup scheint dies aber nicht zuzutreffen. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren sogar der Himmel unaufhörlich weinte (wohl nicht wegen der tollen sportlichen Leistungen in der Längenfeldhalle), waren sich eigentlich alle Beteiligten sicher: Nach zwei Jahren Regen beim Schlecker Cup muss im August 2007 selbstverständlich wieder die Sonne scheinen. Tja. Wenn man den Metereologen glauben darf, wird das Wetter am Wochenende ähnlich wie in den beiden Jahren zuvor. Ist aber eigentlich auch nicht verwunderlich. Denn für den Schlecker Cup gilt die oben genannte Redewendung nicht unbedingt: Das Handballturnier ist seit vielen Jahren immer wieder top. (chkl)

 

Presseschau: Engländer, Grönländer, Nigerianer und Griechen - alle wollen nach Ehingen

07.08.2007 12:45

Schwäbische Zeitung Ehingen, 07. August 2007

Schlecker Cup 2007: Anekdoten aus der Vorbereitungsphase

Der 21. Schlecker Cup steht vor der Tür. Seit dem 20. Schlecker Cup, also fast exakt vor einem Jahr, kümmert sich der Ehinger Andreas Wax um alle sportlichen Belange des bestbesetzten Handball-Turniers der Welt. Was der Ehinger in dieser Zeit an Kuriositäten erlebt hat, das liebe Leserinnen und Leser, erfahren sie hier.

Kurz vor dem Weihnachtsfest 2006: Andreas Wax erhält einen Anruf eines Engländers. "Wir wollen mit unserer Nationalmannschaft beim Schlecker Cup spielen", sagt der Engländer am Telefon. "Nationalmannschaft? England? Schlecker Cup?", fragt sich Wax. "Ich wusste gar nicht, dass die Engländer überhaupt Handball spielen", verrät Wax im Gespräch mit der SZ. Tun sie aber! Wie sich herausstellte, haben ein paar englische Studenten in Deutschland eine englische Handball-Nationalmannschaft ins Leben gerufen. "Die spielen alle in der Verbandsliga", erzählt Wax. Der Grund: Im Jahr 2012 finden die Olympischen Sommerspiele in London statt. Und beim Handball-Turnier ist der Gastgeber automatisch qualifiziert. "Leider musste ich den Engländern für dieses Jahr absagen", sagt Wax und schmunzelt dabei.

Zum Schmunzel war für den sportlichen Cup-Organisator auch eine --E-Mail aus Nigeria. "Der nigerianische Handballmeister ,Salvation Club Niger' hat bei mir angefragt, was wir denn an Geld zahlen, wenn sie zum Cup kommen würden. Der Club würde aber nur dann nach Ehingen kommen, wenn er in der Vorrunde gegen den THW Kiel spielen dürfte", erzählt Wax. Das Ergebnis: Der "Salvation Club Niger" wird heuer nicht beim Schlecker Cup spielen. "Mittlerweile habe ich mit dem Verein aber einen regen E-Mail-Kontakt. Vielleicht dürfen wir die Nigerianer 2008 als Gäste in Ehingen begrüßen", sagt der Organisator.

Auf jeden Fall begrüßen wird Andreas Wax am Schlecker Cup-Sonntag eine Familie aus dem griechischen Tesaloniki. "Erst kürzlich habe ich aus Griechenland eine E-Mail bekommen, in der sich ein Mann aus Tesaloniki für die Tickets bedankt hat, die wir ihm geschickt haben", sagt Wax. An sich nichts Besonderes. Die Tatsache aber, dass der griechische Handball-Fan am Sonntagmorgen mit seiner Frau und zwei Kindern mit dem Flugzeug in Deutschland ankommt und am Sonntagabend nach dem Finale gleich wieder nach Griechenland fliegt, schon!

Nicht nach Griechenland, sondern in das etwas kältere Grönland hat Andreas Wax nun auch Kontakt: "Aus Grönland habe ich eine Anfrage erhalten, ob ich nicht nach dem Schlecker Cup einem Fan eine DVD und einen Bildband schicken könnte", erzählt Wax. Einen Bildband über den Schlecker Cup gibt es aber nicht - eine DVD ebenso wenig: "Ich habe ihm dann angeboten, die Schlecker Cup-Zeitung zu schicken, worauf dieser Fan begeistert war", sagt Wax. Die Schwäbische Zeitung lässt sich in diesem Falle natürlich auch nicht lumpen und wird dem Fan aus Grönland nach dem Cup ein Exemplar mit allen wichtigen Fakten, Daten und Fotos zum Schlecker Cup 07 zusenden.

 
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