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Termin für SCHLECKER CUP 2010 steht fest - Kiel und Veszprem mit dabei

14.10.2009 20:05

Endlich steht er fest, der Termin für den SCHLECKER CUP 2010! Das traditionsreiche Turnier wurde auf den 14. und 15. August 2010 datiert. Bereits einen Tag vorher wird es wieder ein "Meet&Greet" mit verschiedenen Stars und Persönlichkeiten auf dem Golfplatz in Ehingen-Rißtissen geben.
Ebenso sind wir stolz Ihnen auch nächstes Jahr wieder Handball der Spitzenklasse präsentieren zu können. Zwei der besten europäischen Teams haben bereits Ihre Zusage gegeben. Der deutsche Rekord- und Serienmeister THW Kiel wird 2010 versuchen den Cup in Ehingen zu verteidigen. Ebenfalls zugesagt hat der ungarische Pokal- und Serienmeister MKB Veszprém KC. Seien Sie also dabei wenn es auch nächstes Jahr wieder heisst: "Willkommmen beim SCHLECKER CUP 2010!"

 

Schülerin macht Projekt über Schlecker Cup

27.08.2009 18:06

Schwaebische Zeitung Ehingen 

Die 19-jährige Schülerin Martina Bierer aus Altheim hat sich ein besonderes Schulprojekt ausgesucht. Zusammen mit drei Mitschülerinnen porträtiert sie die Stadt Ehingen. Zu den Themen gehören der Ehinger Musiksommer, die Bierkulturstadt, Einrichtungen für Behinderte und der Ehinger Schlecker Cup.
Unter dem Oberbegriff "Kultur und Kultursponsoring im Raum Oberschwaben" arbeiten derzeit die Schülerinnen Martina Bierer (Altheim), Sarah Härle (Ehingen), Sarah Strisciulli (Dettingen) und Jana Dill (Unterstadion) an einem Schulprojekt über Ehingen. Alle vier Schülerinnen gehen auf die Berufliche Schule in Riedlingen und haben sich die Stadt Ehingen als Projekt ausgesucht. Zusammen werden die vier dann ihre Ergebnisse schriftlich nach den Sommerferien der Schule vorlegen und dann auch mündlich präsentieren. Martina Bierer hat sich dabei auf den Ehinger Schlecker Cup gestürzt und ist nach dem Wochenende völlig begeistert. "Ich war zum ersten Mal da und hätte nie gedacht, dass das Turnier so toll ist", sagt die 19-Jährige, die sich mit allen Organisatoren unterhalten hat. Dass sie dabei nicht nur tollen Handballsport gesehen hat, sondern auch den großen Promiauflauf im Rahmenprogramm des Turniers, fand die Schülerin aus Altheim beeindruckend.
Visite beim Medienpartner
Deswegen wollte Martina Bierer, die sich gestern mit den sportlichen Organisatoren Andreas Wax und David Drenovak zum Interview getroffen hat, auch wissen, wie die Schwäbische Zeitung Ehingen als Medienpartner beim Turnier vertreten war. Begeistert war die 19-Jährige dann von der umfangreichen Berichterstattung in der SZ.
Während des Turniers ermöglichte Andreas Wax der Schülerin übrigens, auch einen Blick in die Katakomben und damit auch in die Kabinen der teilnehmenden Teams zu werfen.
 

Edelfans der "Zebras" kommen beim Cup auf ihre Kosten

27.08.2009 18:04

Schwaebische Zeitung Ehingen 

Nachlese vom 23. Schlecker CupVon allen Zuschauern des 23. Schlecker Cups hatten Jutta und Peter Bathel die wohl weiteste und sicher die längste Anreise. Die beiden Edelfans des THW Kiel starteten mit ihrem Wohnmobil und ihrem Hund "Paul" eine 14-tägige Deutschland-Tour und schauten sich auf dem Weg nach Ehingen einige Städte und Sehenswürdigkeiten an. Am Freitag kam das Rentner-Ehepaar an und steuerte gleich den Golfplatz in Rißtissen an, wo bekanntlich das "Meet & Greet" der Mannschaften stattfand. Dort gewährten sie der SZ auch Einblick in ihr fahrbares "Einfamilienhaus", das mit unzähligen, schwarz-weißen Zebras gefüllt ist - dem Maskottchen des THW Kiel. Kurios: Obwohl Jutta und Peter Bathel seit Jahrzehnten ihrem Lieblingsverein durch halb Europa nachreisen, waren sie noch nie beim Schlecker Cup. "Es hat eben zeitlich noch nie gepasst", meinte die 66-jährige Bathel am Finaltag. Sprach's und machte sich mit ihrem 67-jährigen Gatten wieder auf die Heimreise.
Auf Reisen gehen, oder besser: fahren, kann künftig auch Regina Steck. Die Elchingerin gewann beim Schlecker Cup einen 1er BMW. Als sie bemerkte, dass sie mit der Losnummer 2258 den Hauptgewinn gezogen hatte, kam Steck ungläubig auf Schlecker-Marketingdirektor Uwe Blank zu. Als dann aber klar war, dass ihre Nummer gleichzeitig der Schlüssel zu einem nagelneuen Auto ist, sprang Regina Steck vor Freude im Kreis und jubelte mit einer Bekannten.
Drenovak geht fremd: Eigentlich ist die Aufgabe des Ehingers David Drenovak, zusammen mit Andreas Wax, die sportliche Organisation des Schlecker Cups. Doch in der Nacht von Samstag auf Sonntag durfte sich Drenovak zwischen ein und zwei Uhr als Zahnartzthelfer verrsuchen. Veszprems Torwart Dejan Peric bekam plötzlich Zahnschmerzen und musste behandelt werden. Da jedoch des Nächtens nur eine Zahnärztin ohne Zahnartzhelferin aufzutreiben war, durfte Drenovak mit dem Schlauch den Speichel absaugen.
"Es war wieder genial bei euch", sagten die beiden Schiri-Brüder Bernd und Reiner Methe aus Vellmar. Doch eine kleine Bitte haben die Zwillinge für den 24. Schlecker Cup an Andreas Wax bereits gerichtet: "Könnten wir nächstes Jahr eine Physiotherapeutin bekommen?"
Ob da dann wieder die Ehingerin Melanie Seiffert als Physiotherapeutin einspringen wird, ist gut möglich. Denn die Ehingerin hat am Schlecker Cup mal wieder die Wehwehchen der Spieler behandeln dürfen. Dass es sich dabei für Melanie Seiffert nicht um fremdes Terrain handelt, ist klar. Denn Seiffert betreute jahrelang Frischauf Göppingen in der Handball-Bundesliga.
Nicht nur Handball, sondern auch ein wenig Fußball wurde am Wochenende in der Längenfeldhalle gespielt. In einem Einlagenspiel unter Leitung von Schiri Herrmann Glöckler, trat die Stadtverwaltung gegen die Schleckerverwaltung an. Schiedlich, friedlich trennte man sich 3:3 (1:2)-Unentschieden. Das schönste Tor erzielte Max Weber per Kopf für die Stadt zum 3:3-Ausgleich. Für die Stadt waren Josef Schmid, Alexander Baumann, Max Weber, Norbert Huber, Rupert Föhr, Frank Hohl und Joachim Kutschker am Ball. Trainer war Heinz Fiesel. Das Schleckerteam bestand aus Anton Kaim, Wolfgang Stohr, Andreas Stohr, Raffael Stohr, Markus Willbold, Jochen Falch, Thomas Handschell und Frank Hahn.
Mit einem 2:0-Auswärtssieg in Ennahofen ist der SC Nasgenstadt in die Fußball-Kreisliga B I gestartet. Und weil die Nasgenstadter in den vergangenen Jahren so gut wie nie ihr erstes Spiel gewonnen haben, feierten sie dieses seltene Erlebnis singend, ausgelassen und frühlich wie den Meistertitel in der Fußball-Bundesliga. Etliche Stunden nach Spielende saßen noch einige Spieler im Biergarten des "Bistro 84" und begossen den Sieg mit einem Humpen - oder waren es doch ein paar mehr? Nächste Woche empfängt der SC Nasgenstadt den TSV Allmendingen II. Noch ein Sieg und den Nasgenstadtern ist zuzutrauen, dass sie vor lauter Euphorie mit einem Autokorso durch Ehingen fahren.
Auch in Sachen Geräuschpegel waren die Nasgenstadter Fußballer am Sonntagabend den Handballern des Schlecker Cups deutlich überlegen, obwohl die Handballer zahlenmäßig um einiges stärker vertreten waren. Wieder einmal sind die zahlreichen Handballstars aus Kiel, Lemgo, Zagreb oder Valladolid ihrem Ruf als sympathische Sportler zum Anfassen gerecht geworden. Sie erfüllten auch abseits der Längenfeldhalle jeden Autogrammwunsch und ließen sich mit den Fans fotogragieren. Und der Abend zeigte auch, wie gut sich die Handballer untereinander kennen. Hier eine nette Unterhaltung zwischen befreundeten Spielern, die zuvor noch Gegner waren, dort eine Umarmung unter Männern, die sich schon lange kennen. In Ehingen trifft sich die Handballfamilie am liebsten.
 

Stimmen zum Cup

27.08.2009 17:59

Holger Glandorf (TBV Lemgo): "Wir waren in beiden Vorrundenspielen gegen Kopenhagen und Zagreb immer nah dran am Sieg, mussten letztendlich aber doch um Platz fünf spielen. Zum Vorbereitungsturnier in Sindelfingen haben wir uns deutlich gesteigert und bewiesen, dass wir international mithalten können."
Jaume Fort (spanische Torhüterlegende): "So ist Sport. 2008 gewann Valladolid den Schlecker Cup, dieses Jahr wurde die Mannschaft Letzter. Mich ärgert vor allem die Klatsche gegen Kiel, bei der das Team zu wenig Gegenwehr gezeigt hat. Allerdings muss man berücksichtigen, dass in Spanien die Liga viel später beginnt. Es bleibt also noch genügend Zeit, die Schwächen abzustellen."
Kaspar Hvidt (Torhüter FC Kopenhagen): "Im Spiel um Platz drei waren wir im Rückraum zu schwach besetzt und deshalb Veszprém unterlegen. Ansonsten können wir mit dem Turnierverlauf zufrieden sein. Außerdem freue ich mich , dass ich zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde. Das ist immer eine schöne Auszeichnung."
Marcus Ahlm (Spielführer THW Kiel): "Es freut uns, dass wir erneut den Schlecker Cup gewonnen haben. Es war aber ein verdammt hartes Stück Arbeit. Im Finale gegen Zagreb haben wir in der ersten Halbzeit unsere Probleme gehabt. Erst in der zweiten Halbzeit, als wir in der Deckung besser organisiert waren, haben wir das Spiel in den Griff bekommen und hätten zum Schluss sogar noch höher gewinnen können. Für uns war es wichtig, dass die Mannschaft nach den Abgängen von Lövgren und Karabatic sich immer besser einspielt."
Alfred Gislason (Trainer THW Kiel): "Der Schlecker Cup ist ein tolles Turnier mit schönen Spielen. Es passt optimal in unsere Vorbereitung. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit unserem Spiel noch nicht ganz. Da ist noch viel Luft nach oben. Aber die Gegner waren schließlich keine Sparringspartner."
Marco Herberger (Fördervereins-Vorsitzender): "Sportlich war das Turnier ein Spitzenerfolg. Für mich war es der schönste Schlecker Cup bisher. Ich bin froh, dass unsere Planungen alle gepasst haben."
 

CUP-SPLITTER

27.08.2009 17:57

Suedwest-Presse,Ehinger Tagblatt
Schönes Erlebnis
Joachim Deckarms Betreuer Klaus Zöll zeigte sich angetan von Ehingen, dem Schlecker-Cup und dem ganzen Drumherum. "Ich bin das erste Mal hier, aber alles passt", sagte er. Der sportliche Wert des Turniers sei sekundär, denn hinter den Mannschaften liege eine harte Vorbereitung. Die Teams seien auf den Bundesligastart fokussiert. Zöll, der früher Großwallstadt trainierte, ist eines der fünf Mitglieder des Deckarm-Ausschusses, der der Deutschen Sporthilfe angegliedert ist.

Fußball und Formel 1
Dass beim Schlecker-Cup nicht immer der Handball an vorderster Stelle steht, zeigten Holger Glandorf und Rolf Hermann vom TBV Lemgo. Während Veszprém und Kopenhagen um den dritten Platz kämpften, informierten sich die Fünftplatzierten am Spielfeldrand per Handy über das tagesaktuelle Sportgeschehen. Die Fachsimpeleien über Fussball und Formel 1 ließen dabei das eher enttäuschende Abschneiden der Lemgoer schnell vergessen.

Momir Ilic bester Spieler
Bei der Wahl des besten Feldspielers während des Turniers waren sich die sechs Trainer der Teams einig. Mit Momir Ilic vom Cupsieger THW Kiel wählten die Verantwortlichen den spielstarken Serben auf Platz eins. Den Titel des besten Torhüters sicherte sich Kopenhagens Kasper Hvidt. Seine Teamkollegen wurden zudem als fairste Mannschaft geehrt. Als erfolgreichster Torschütze konnte sich Marko Vujin von MKB Veszprem auszeichnen, der in drei Partien 28 Treffer erzielte.

Treue Helfer
Rund 220 ehrenamtliche Helfer pro Tag hatte der Handballförderverein der TSG Ehingen zum Teil bis weit in die Nacht im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf des Turniers zu gewährleisten. Ob Fahrdienste, Hostessen oder "die Leute, die man gar nicht sieht", so Fördervereins-Vorsitzender Marco Herberger. "Die kommen alle aus der Handballabteilung und ihrem Umfeld, Freunde und Bekannte." Lob kam auch von Seiten der Mannschaften. "Wie immer ein glänzend organisiertes Turnier", sagte etwa Lemgos Trainer Markus Baur.

Heimspiel für Kraus
Der Schlecker-Cup ist für den Lemgoer Spieler Michael Kraus quasi ein Heimspiel. "Ich freu mich immer, wenn wir im Süden spielen und ich wieder schwäbla ka, Eltern und Freunde treffe", sagte der Ex-Göppinger, dessen Verein die Saisonvorbereitung zu seiner Freude am Bodensee machte. "Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder nach Ehingen eingeladen werden." Das liegt aber zunächst mal an der Leistung der Lemgoer in der anstehenden Saison.
 

Pressestimmen zum Cup

27.08.2009 17:55

Schwaebische Zeitung Ehingen
Jörg Hagemann (Lippische Landeszeitung): Es ist beeindruckend, mit wieviel Herzblut so ein großartiges Turnier aufgezogen wird. Ich bin jetzt schon über 30 Jahre im Handball-Geschäft, aber diese Veranstaltung sucht nicht nur qualittativ, sondern auch vom Umfeld her seinesgleichen. So ein Turnier hätte auch eine größrere Halle verdient, aber ich finde es toll, wie man sich hier mit den Gegebenheiten arrangiert und das Beste aus der Sache macht. Übrigens: Mein Team Lemgo hat sich tierisch auf dieses Turnier gefreut, weil mitttlerweile die halbe Mannschaft aus Schwaben besteht und die Jungs in ihrer Heimat wieder drauflos schwäbeln können!
Reimer Plöhn (Kieler Nachrichten): Von der Organsisation und vom sportlichen Niveau her ist der Schlecker Cup erste Sahne. Er ist eine Bereicherung der Handball-Szene. Ich kann nur hoffen, dass es den Schlecker Cup in dieser Form noch lange gibt. Die kleine Halle fälllt zwar gegenüber dem übrigen hohen Niveau etwas ab, gibt dem Turnier aber einen gewissen Charme.
Manuel Belver (El Dia de Valladolid): Der Schlecker Cup ist das beste Turnier des Sommers mit vielen hochkarätigen Teams. Ich mag den Schlecker Cup wegen seines familiären Charakters. Das einzige kleine Problem ist die kleine Halle.
Gitta Wieberneit (THW-Liveticker): Wir haben uns hier in Ehingen immer sehr wohl gefühlt. Alle Wünsche werden uns hier von den Augen abgelesen. Die kleine, kuschelige Halle passt zu diesem einzigartigen Flair.
Udo Löwenthal (Göppinger Echo): Der Schlecker Cup ist wie immer hervorragend organisiert. Er wird als einziges Turnier dieser Klasse dem hohen sportlichen Niveau gerecht. Die Halle ist immer voll - fast zu voll. Schade, dass manche Leute draußen stehen müssen.
György Baradits (Veszprem-Fanclub): Wir lieben dieses Turnier wegen der starken Teams, der guten Spieler und der tollen Atmosphäre. Der Schlecker Cup ist in Ungarn sehr populär, aber viele unserer Landsleute kommen nur schwer an Karten. Wir waren diesmal stark und hätten den Sieg verdient gehabt, hatten aber das Pech, in der selben Gruppe wie Kiel zu sein.
 

Kiel kennt keine Gnade

27.08.2009 17:52

Suedwest-Presse,Ehinger Tagblatt
Deutscher Meister zeigt beim Schlecker-Cup Vollgas-Handball
Der THW Kiel muss den Weggang wichtiger Akteure verkraften. Trotzdem hat sich an den Zielen für die Handball-Saison nichts geändert. In Ehingen zeigte der THW, dass auch dieses Jahr mit ihm zu rechnen ist.
Dass der THW Kiel nur ein Spieltempo kennt, dürften die Handball-Fans in der Ehinger Längenfeldhalle live bestaunen - sehr zum Leidwesen des Gegners Valladolid. Die Spanier kamen gegen den deutschen Meister und Pokalsieger mit 28:42 (12:22) unter die Räder. Das Spiel - immerhin der letztjährige Champions-League-Finalist gegen den Sieger des EHF-Cups - geriet zum Langweiler. Auch weil der Titelverteidiger des Schlecker-Cups nach gut einer Viertelstunde Spielzeit die Gegenwehr einstellte. "Valladolid hat schnell aufgegeben", sagte THW-Coach Alfred Gislason. Deshalb wollte der 40-Jährige das Ergebnis auch nicht überbewerten: "Man muss das nicht so hoch berechnen."
Dass die Kieler Handballer sich momentan im Umbruch befinden, war beim Schlecker Cup nicht zu sehen. Das Team sicherte sich duch ein 30:27 (14:17) im Finale gegen Zagreb den Turniersieg. Und das, obwohl mit Nikola Karabatic der beste Handballer der Welt den Verein nach monatelangem Wechseltheater verlassen hat. Zudem hat der Kapitän der Mannschaft, Stefan Lövgren, seine Handballschuhe an den Nagel gehängt. Zwei schwere Verluste für die "Zebras". Zwar sagt Gislason, dass Lövgren nicht allein der Kopf der Mannschaft war, räumt aber ein, dass "es einen Spieler wie ,Löwe nie wieder geben wird". Die Lücken, die die beiden Stars hinterlassen, sollen von den verbliebenen und den neuen Spielern gemeinsam geschlossen werden. "Jeder hat sein Qualitäten", erklärt der Trainer.
Sein Team sieht der Isländer auf einem guten Weg. Die Integration von Momir Ilic, der aus Gummersbach kam, und Rechtsaußen Christian Sprenger sei gut gelungen. Wobei vor allem der Neuzugang aus Magdeburg in Ehingen einen starken Eindruck hinterließ und zeigte, dass er Vid Kavticnik ersetzen kann. Überraschend war das forsche Auftreten des erst 19-jährigen Aron Palmarsson. Der junge Isländer auf Rückraum Mitte übernahm Verantwortung und erzielte im zweiten Spiel beim 35:34-Sieg gegen Veszprem wichtige Tore. "Er muss halt körperlich noch zulegen", urteilt sein Trainer über das Talent.
Die Vorsätze der Kieler für die Saison sind sich auch nach dem Verlust der wichtigen Akteure die alten: "Wir haben immer die gleichen Ziele: Im Pokal und in der Champions-League unter die letzten Vier und um die deutsche Meisterschaft spielen", stellt Gislason klar. Wobei er die Konkurrenz im Auge behält: "Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen habe sich überragend verstärkt. Zudem ist Lemgo gefährlich, weil sie eingespielt sind. Und Flensburg darf man nicht abschreiben."
 

Kiel meldet sich eindrucksvoll zurück

27.08.2009 17:50

Schwaebische Zeitung Ehingen 
Der THW Kiel hat sich nach einem Jahr Pause beim Schlecker Cup eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Deutsche Rekordmeister gewann gestern die 23. Auflage des hochkarätig besetzten Handballturniers in der Ehinger Längenfeldhalle mit einem 30:27 (14:17)-Finalsieg gegen RK Zagreb. Titelverteidiger Valladolid wurde Letzter.
Alles beim Alten beim Schlecker Cup: Rekordgewinner Kiel hat in einem spannenden, teilweise hochklassigen Endspiel gegen Zagreb seiner Ehinger Erfolgsgeschichte einen weiteren, den mittlerweile siebten Titel hinzugefügt. Den musste sich der THW gestern in der proppenvollen Längenfeldhalle aber hart erkämpfen, denn die Kroaten führten - auch ohne ihren verletzten Superstar Ivano Balic - nach einer kurzen Kieler Schwächephase zur Halbzeit mit 17:14.
Nach der Pause forcierten die Norddeutschen jedoch ihr Tempo- und Kombinationsspiel, schafften nach rund 40 Minuten den 21:21-Ausgleich und zogen danach unwiderstehlich davon. In der Schlussphase kam Zagreb zwar noch einmal auf ein Tor heran (26:27), doch der THW, bei dem die Scharfschützen Kim Andersson und Momir Ilic (je sechs Tore) herausragten, machte mit zwei weiteren Treffern den Sack zu. "Wir sind erst nach der Halbzeit besser ins Spiel gekommen", meinte THW-Coach Alfred Gislason. "Aber Zagreb ist eine junge Mannschaft, die von Jahr zu Jahr stärker wird."
"Veszprém hätte es verdient"
In diesem Jahr war es noch zu wenig, um Kiel zu bezwingen. Dabei hätte um ein Haar nicht der THW, sondern Veszprém im Endspiel gestanden. Die Ungarn, die Kopenhagen im Spiel um Platz drei mit 34:27 abfertigten, präsentierten sich heuer unglaublich stark und verpassten den Finaleinzug durch eine unglückliche 34:35-Niederlage gegen die Kieler im entscheidenden Gruppenspiel. "Veszprém hätte heuer den Turniersieg verdient gehabt", meinte auch Andreas Wax. Etwas enttäuscht war der Sportorganisator von Valladolid. Der Titelverteidiger wurde mit drei Niederlagen Letzter, stand jedoch noch früh in der Vorbereitungsphase und musste ohne seinen Mittelmann Oscar Perales auskommen.
Insgesamt war Wax mit der 23. Turnierauflage jedoch vollauf zufrieden. "Es war sportlich so eng wie selten und in einigen Spielen spannend bis zur Schlusssekunde", so der Sportorganisator. "Und ich glaube, der Besuch von Joachim Deckarm hat die Besucher besonders gefreut. Und ich denke, dass sich ,Jo' in Ehingen auch wohlgefühlt hat."
Gefälschte Karten im Umlauf
Nicht so wohl gefühlt haben dürften sich manche Karten-Inhaber, die wegen Überfüllung oft lange vor den Eingangstoren stehen bleiben mussten. "Die fehlende Hallenkapazität ist eben unser altes Problem", sagt Andreas Wax. Der Security-Dienst bemühte sich zwar nach Kräften, freiwerdende Plätze zu sichten und diese möglichst bald wieder mit Wartenden zu besetzen, musste sich jedoch manchmal böse Worte von enttäuschten Handballfans anhören. Das Problem verschärfte sich am Finaltag noch, weil gefälschte Tickets im Umlauf waren. Davon ließ sich Wax aber seine Freude über die gelungene Mammutveranstaltung nicht vermiesen: "Es war nach dem letzten Jahr diesmal wieder ein konventioneller Schlecker Cup mit Kiel als klassischem Sieger. Wir haben die gute Tradition des Turnier fortgesetzt."

 

Rekordsieger Kiel holt wieder den Pokal

27.08.2009 17:47

Suedwest-Presse,Ehinger Tagblatt
Handball: Der THW ringt in einem hochkarätigen Schlecker-Cup-Finale Zagreb mit 30:27 (14:17) nieder. Für Vorjahressieger BM Valladolid blieb dieses Jahr beim internationalen Handballturnier nur der letzte Rang. Mit dem Platz an der Sonne setzte der Deutsche Meister eine Duftmarke für die anstehende Saison.
Rasante Spiele und überzeugende Auftritte von europäischen Topmannschaften sahen die Besucher des 23. internationalen Schlecker-Cup in der rappelvollen Ehinger Längenfeldhalle. Im THW Kiel fand das Turnier einen würdigen Sieger, der zeigte, dass er auch mit verändertem Kader in der anstehenden Saison in der Liga und auf europäischer Ebene ganz vorne mitmischen will.
In einem mit Superstars besetzten Finale - mit Zagreb traf quasi die kroatische Nationalmannschaft auf den deutschen Abonnementmeister - blieben Tore trotz streckenweise hohen Tempos zunächst Mangelware.
Die Abwehrreihen beider Mannschaften standen kompakt, nach einer guten Viertelstunde hieß es 6:6. Eine zwei-Tore-Führung von Kiel (11:9/21.) konterte Zagreb zu einem 14:17 zur Pause. Zwischendurch nahmen beide Mannschaften etwas das Tempo raus - kein Wunder im dritten Spiel über 60 Minuten binnen zweier Tage. Doch wenn sich die Gelegenheit bot, gab es auch rasante Tempogegenstöße zu bewundern. Kiel, angefeuert vom Publikum, glich Mitte der zweiten Halbzeit aus und drehte den Spieß erneut (25:23/50.).
Zagreb, das auf seinen angeschlagenen Superstar Ivano Balic vorsichtshalber verzichtete, hatte gegen Ende nichts mehr zuzusetzen. Von 27:26 (56.) zog Kiel auf 30:26 davon. Das letzte Tor der Kroaten war nur noch Ergebniskosmetik.
Im Spiel um Platz drei knüpfte MKB Veszprém gegen den FC Kopenhagen nahtlos an seine überzeugenden Auftritte des Vortags an und gewann 34:27. Die Ungarn führten schnell mit 12:6. Den sechs-Tore-Vorsprung verteidigten sie bis zur Halbzeit (18:12) und bauten ihn gar auf zehn Treffer aus 23:13 (37.). Doch die Dänen mit ihrem äußerst starken Torhüter Kasper Hvidt als Rückhalt gaben nicht auf, kamen noch einmal bis auf drei Tore heran (26:29/54.). Den Sieg ließen sich Veszpréms Spieler aber nicht mehr nehmen. Anschließend machten sie sich schnell auf den langen Rückweg mit dem Bus, um zum Frühstück wieder zuhause zu sein, fehlten deshalb bei der Siegerehrung.
Als einzige etwas enttäuschend waren die Spanier von BM Valladolid, die nicht an ihre starken Darbietungen vom Vorjahr anknüpfen konnten. Im Spiel um Platz fünf unterlagen sie Lemgo 26:30 (12:17). Der TBV, der nach zwei knappen Niederlagen am Samstag einen ungefährdeten Sieg mit zeitweise sieben Toren Vorsprung (30:23) holte, zeigte, dass er mit den Champions-League-Teilnehmern durchaus mithalten kann.
"Ich freue mich, dass wir das Turnier mit einem Sieg abschließen konnten", sagte Lemgos Trainer Markus Baur. "In den ersten beiden Partien haben wir es verpasst, den Sack zuzumachen." Einen großen Teil des letzten Spiels verbrachte Michael Kraus auf der Bank. Der Ex-Göppinger hatte sich bei einem Schlagwurf am Oberarm verletzt. "Nichts Schlimmes. Die Bizepssehne ist überlastet", beruhigte "Mimi" Kraus seine zahlreichen Fans, denen er anschließend für Fotos ausführlich zur Verfügung stand.

Ergebnisse
Spiel um Platz fünf:
TBV Lemgo - Valladolid 30:26 (17:12)

Spiel um Platz drei:
Veszprém - Kopenhagen 34:27 (18:12)

Spiel um Platz eins:
THW Kiel - RK Zagreb 30:27 (14:17)
 

Kiel gewinnt Finale gegen Zagreb

27.08.2009 17:45

Suedwest-Presse,Ehinger Tagblatt 
Krieger: Einzigartige Erfolgsgeschichte
Ehinger Oberbürgermeister lobt bei Empfang den Schlecker-Cup - Kiel gewinnt Finale gegen Zagreb
Die Prominenz aus Sport und Politik gab sich gestern ein Stelldichein bei Johann Krieger. Der Ehinger Oberbürgermeister hatte anlässlich des Schlecker-Cups zum traditionellen Empfang ins Rathaus geladen.
Bei Häppchen und leichten Getränken lässt es sich vortrefflich diskutieren. So auch gestern Vormittag beim traditionellen Empfang im Ehinger Rathaus, zu dem Oberbürgermeister Johann Krieger die Handball-Prominenz des Schlecker-Cups sowie Vertreter aus Verbänden und Politik geladen hatte. "Der Schlecker-Cup ist eine einmalige Erfolgsgeschichte", strahlte Krieger. Das Stadtoberhaupt dankte mit diesen Worten ausdrücklich der Firma Schlecker und deren PR-Chef Uwe Blank. Krieger lobte aber auch den Einsatz der Ehinger Handballer um die beiden Fördervereinsleiter Marco Herberger und Andreas Wax sowie die gesamte TSG-Abteilung mit Abteilungsleiter Holger Schliedermann. Darüber hinaus begrüßte der OB die Vertreter der Mannschaften, die Schiedsrichter, die Hostessen sowie Sportkreis-Chef Georg Steinle und die Gemeinderäte.
Besonders begrüßte Krieger den behinderten Ex-Nationalspieler Joachim Deckarm, dem er ein Wappen der Stadt Ehingen überreichte. Klaus Zöll, einer von Deckarms Managern, stellte das Buch des Ehrengastes vor. Das Werk mit dem Titel "Teamgeist - Die zwei Leben des Joachim Deckarm - Handball als Schule des Lebens" erscheint im Oktober. Deckarm sowie Spieler und Vereinsmanager trugen sich ins Goldene Buch der Stadt Ehingen ein.
Gastgeschenke wie Wimpel und Bücher bekam der OB von Thomas Hülle (Kopenhagen), Hajnal Csaba (Veszprém), Klaus Elwardt und Uli Derad (Kiel) sowie Miguel Angel Llorente und Cristina Sancho (Valladolid) überreicht.
Der Hauptpreis der 23. Turnierauflage geht mal nicht an die Ehinger Prominenz. Den ausgelobten BMW 1 steuert künftig Regina Stek aus Elchingen. Sie hatte die Los-Nummer 2258 und damit in der Tat das große Los gezogen. "Ich bin heute das 15. Mal beim Schlecker-Cup und habe schon sehr viele Lose gekauft", sagte sie vor 1100 Zuschauern. Die Gewinnerin vollführte mit ihrer Freundin Jubeltänze auf dem Parkett der Längenfeldhalle.
Eine positive Bilanz zog der Förderverein der TSG-Handballer. Marco Herberger vom Vorstand zeigte sich zufrieden mit dem Fahrdienst, der für die Zuschauer eingerichtet worden ist. "Der Shuttle-Service wurde gut angenommen. Die zusätzliche Beschilderung zum Betriebsgelände der Firma Liebherr hat sich bewährt", sagte Herberger.
Für Mannschaftsorganisator Andreas Wax haben mit dem Schlusspfiff gestern bereits die Vorbereitungen für 2010 begonnen. "Kiel und Veszprém sind nächstes Jahr wieder dabei", sagte Wax. "Das war wieder ein richtig tolles Handball-Fest", freute sich der Trainer von Veszprém, Lajos Mocsai. David Drenovak, der Finalist Zagreb betreute, meinte, die Kroaten würden auch 2010 gerne wieder nach Ehingen kommen. Hätten sie das Finale gegen den THW Kiel nicht verloren (27:30), dann hätten die Kroaten die Einladung fürs 24. Turnier schon in der Tasche gehabt. Somit sind die Norddeutschen, die in Ehingen ihren siebten Titel holten, 2010 wieder sicher am Start.

 

THW Kiel gewinnt zum 7. Mal den 23. SCHLECKER CUP

26.08.2009 07:25

Nach einem SCHLECKER CUP mit spannenden Spielen wie selten am Samstag, stand der Sonntag ebenso sehr für Handball der Extraklasse. Nachdem BM Valladolid sich dem TBV Lemgo geschlagen geben musste, setzte sich MKB Veszprém KC gegen den FCK Håndbold erfolgreich durch und erlangte damit den dritten Platz. Im Finale war lange nicht entschieden, ob RK Zagreb oder der THW Kiel am Ende der strahlende Sieger sein würde. Dementsprechend spannend und intensiv war das Endspiel vor einer wie jedes Jahr ausverkauften Längenfeldhalle. Am Ende holte der THW Kiel wieder den Titel und gewinnt damit bereits zum 7. Mal den 23. SCHLECKER CUP. Ergebnisse, Spielverläufe und noch mehr Informationen zu jedem Spiel erhalten Sie hier.
 

Donau 3 FM versteigert Originaltrikots

21.08.2009 02:19

Unser Partner Donau 3 FM leitet fuer alle Fans und Handballbegeisterten die heisse Phase auf den SCHLECKER CUP 2009 ein. Auf der Homepage von Donau 3 FM kann man ab sofort von Spielern signierte Originaltrikots fuer einen guten Zweck ersteigern. Der Erloes kommt der Jo-Deckarm-Stiftung zugute, der dieses Jahr auch den SCHLECKER CUP besuchen wird. Mehr Infos und alles weitere Wissenswerte finden Sie hier.
 

Kostenloser Shuttle-Bus zur Längenfeldhalle

21.08.2009 02:18

Der SCHLECKER CUP 2009 naht mit großen Schritten und die Vorfreude auf das bestbesetzte Hallenhandballvorbereitungsturnier steigt. Um einen weiteren Service für alle Fans anzubieten, gibt es in diesem Jahr einen kostenlosen Shuttle-Bus, der alle 15 Min. vom Betriebsparkplatz der Fa. Liebherr zur Längenfeldhalle und zurück fährt. Wir bitten alle Fans und Gäste von außerhalb nur noch diesen ausgeschilderten Park&Ride-Platz zu nutzen, der genügend Kapazitäten bietet. Abfahrtszeiten des kostenlosen Shuttles, sowie eine Anfahrtskizze und alles weitere finden Sie hier.
 

Kiel ist die Zugnummer beim Schlecker-Cup

21.08.2009 02:04

Die Handballer aus dem Norden peilen einen erneuten Turniersieg in Ehingen an
Trotz Manipulationsvorwürfen und schwerwiegenden Spielerverlusten bleibt der THW Kiel der Topfavorit beim Schlecker-Cup. Bereits sechs Mal hat der deutsche Rekordmeister den Pokal in den Norden geholt.

Ausverkauft ist die Längenfeldhalle beim Schlecker-Cup seit Jahren. Doch wenn eine bestimmte Mannschaft ihr Kommen ankündigt, ist der Ansturm auf die Tickets so groß wie nie. "Kommt der THW Kiel nach Ehingen, sind auch die Eintrittskarten nach wenigen Tagen vergriffen", weiß auch Andreax Wax, sportlicher Organisator des Turniers. Etwa zehn Tage habe es in diesem Jahr gebraucht, bis der Verkauf über das Internet gestoppt werden musste. Nachdem der deutsche Rekordmeister im letzten Jahr aufgrund terminlicher Überschneidungen zum ersten Mal seit sechs Jahren nicht teilnehmen konnte, sind die Fans des Publikumslieblings in diesem Jahr umso mehr auf die Kieler fixiert. "Sie sind unbestrittenerweise die Zugnummer beim Schlecker-Cup und sind wie immer äußerst beliebt", so Wax.
Daran haben auch die Manipulationsvorwürfe nichts geändert, die Anfang des Jahres aufgetaucht sind. So sollen die Norddeutschen seit Jahren Spiele in der Champions League manipuliert haben. Unter anderem steht das gewonnene Finale 2007 gegen Flensburg-Handewitt unter Verdacht. Von bis zu 90 000 Euro Bestechungsgeld soll nach Recherchen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" die Rede sein. Ein abschließendes Urteil von Europas Handball-Verband EHF ist bisher nicht gefällt. "So lange nichts bewiesen ist, gilt ohnehin die Unschuldsvermutung", fügt Wax hinzu, der sich von den Gerüchten nicht hat beeindrucken lassen.
Schließlich gibt es genügend unbestrittene und sportlich erkämpfte Erfolge, die Deutschlands Handball-Aushängeschild vorzuweisen hat. So stellten die Kieler in der abgelaufenen Bundesligaspielzeit einen neuen Punkterekord auf, verloren dabei nur ein Saisonspiel und wurden souverän zum fünfzehnten Mal Deutscher Meister. In der Champions League setzten sie sich unter anderem gegen Schlecker-Cup-Teilnehmer Zagreb durch, spielten sich bis ins Finale und verloren den sicher geglaubten Sieg nach einem souveränen Hinspielerfolg gegen Ciudad Real doch noch in letzter Sekunde.
"Nach dem verpassten Sprung auf Europas höchsten Thron gibt es in dieser Saison einen Umbruch, bei dem etliche Weltklassespieler den Verein verlassen haben", erzählt Wax. Am größten wiegen die Verluste von Nikola Karabatic, aktueller kroatischer Weltmeister, und dem Slowenen Vid Kavticnik, die es gemeinsam zu Montpellier HB zog. Zudem hat das schwedische Urgestein Stevan Lövgren seine Karriere beendet. Der 38-Jährige, viermal zum besten Feldspieler des Schlecker-Cups ausgezeichnet, erzielte in seinen zehn Jahren in Kiel 1746 Treffer und wurde vor zwei Wochen mit einer großen Gala verabschiedet.
Als große Stütze präsentiert sich dagegen weiterhin Kreisläufer Marcus Ahlm, der mit dem Tschechen Filip Jicha für Tore sorgen soll. Vom VfL Gummersbach stößt zudem der Rückraumspieler Momir Ilic zum Team - drittbester Torschütze der abgelaufenen Ligaspielzeit. Zu guter Letzt hat sich der isländische Trainer Alfred Gislason auch noch die Dienste von Landsmann Aron Palmarsson gesichert. "Der 18-Jährige wird als Supertalent seines Jahrgangs gespriesen und hat bei der Junioren-WM richig abgeräumt", verrät Wax, der sich auch auf die deutschen Nationalspieler in den Kieler Reihen freut. Sowohl Christian Zeitz, Dominik Klein und Christian Sprenger sind bereits für das Team von Heiner Brand aufgelaufen. Klein und Zeitz waren bereits für die Schlecker-Cup-Triumphe 2006 und 2007 mitverantwortlich. Nach der schöpferischen Pause im vergangenen Jahr peilen die Handballer aus Deutschlands Norden nun den insgesamt siebten Turniersieg in Ehingen an.

 

Mosaiksteine im Hintergrund: Viel Arbeit für den Schlecker-Cup

21.08.2009 02:01

Suedwest-Presse, Ehinger TagblattDie Planungen für den Schlecker-Cup am Wochenende gehen in die letzte Phase. Wie intensiv die Organisatoren arbeiten, um das Handball-Großereignis vorzubereiten, bleibt der Öffentlichkeit verborgen.
Drei Tage vor dem Start des Schlecker-Cups 2009 ist die Organisation für die zweitägige Veranstaltung so gut wie abgeschlossen - was sich dabei seit mehreren Wochen und Monaten im Hintergrund abspielt, bleibt dabei den meisten Außenstehenden verborgen.
Für Andreas Wax, den sportlichen Leiter des Handball-Turniers, beginnen die Planungen wie jedes Jahr gleich in der Woche nach dem Abpfiff des Cup-Endspiels. "Dort finden gleich wieder die ersten Gespräche für das nächste Jahr statt", erklärt Wax, wobei die Verpflichtung von zwei deutschen Teams Vorrang hat. Sind zwei Mannschaften aus der Bundesliga gefunden, gilt es, das Starterfeld mit ausländischen Klubs zu füllen. Anfragen gab es auch für 2009 zu Genüge. Fünf Teams aus Deutschland und acht aus dem europäischen Ausland haben in diesem Jahr angefragt. "Wir verhandeln aber stets zielgerichtet und wissen, wen wir verpflichten wollen", so Wax, der oftmals gar nicht allzuviele Überredungskünste an den Tag legen muss. Denn die Argumente für den Schlecker-Cup sprechen für sich. Was langjährige Teilnehmer wie Kiel oder Veszprem bereits zu schätzen wissen, wird den potenziellen Kandidaten schmackhaft gemacht: Rundumbetreuung bereits bei der Ankunft, einen Fahrservice zu den verschiedenen Örtlichkeiten oder auch die Erfüllung von Extrawünschen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Förderverein der TSG Ehingen. Die aktiven Mitglieder des Vereins rund um den Vorsitzenden Marco Herberger kümmern sich um nahezu alles, was rund um den Cup geschieht. Von der Einrichtung des Livetickers, Akkreditierungen für die Presse bis hin zum reibungslosen Ablauf der Getränkelieferungen oder der pünktlichen Abgabe der frisch gewaschenen Trikots an die Hotels der Teams - jede Kleinigkeit muss detailliert geplant sein.
So auch bei den Hostessen, die eine tragende Rolle beim Turnier einnehmen. "Sie stehen den Spieler und Betreuern rund um die Uhr zur Seite", weiß Herberger. Bei Verständigungsproblemen wird in der Muttersprache übersetzt, bei kurzfristigen Trainingswünschen gleich das Fitnessstudio kontaktiert. "Ohnehin kommen die Teams weniger aus finanziellen Aspekten zu uns", ist sich Wax sicher. Die Siegprämie von 3000 Euro sei eher nebensächlich. Wichtig seien Partien gegen internationale Champions League-Gegner und das Drumherum in Ehingen.
Dass sich die Verantwortlichen mit dem Schlecker-Cup einen gewissen Rang in der Handball-Szene erarbeitet haben, weiß Wax zu schätzen. "Nicht wir richten uns nach den anderen, sondern die sich nach uns", erzählt Wax. Bei der Terminplanung würden die Planer der Konkurrenzturniere stets den Ehingern aus dem Weg gehen. Ohne die enge Zusammenarbeit mit Marco Herberger und dem Organisationsteam sei eine solche Großveranstaltung für Ehingen aber gar nicht machbar, stellt Wax klar. Auch Herberger weiß um den Aufwand, der hinter dem Turnier steht: "Viele Mosaiksteine, die zusammengetragen werden müssen, bekommen die Zuschauer gar nicht mit." Das finale Ergebnis ist am kommenden Wochenende zu sehen.
 

Auftakt auf dem Golfplatz

21.08.2009 01:59

Suedwest-Presse, Ehinger Tagblatt
Bei der Auftaktveranstaltung des Schlecker-Cups auf der Anlage des Golfclubs Donau-Riss am Freitag ist auch der einst weltbeste Handballer Joachim Deckarm vor Ort. Deckarm erhält von der Firma Schlecker einen Scheck für eine gemeinnützige Aktion. Die beiden Radiomoderatoren Harry Kist und Walter Notz werden ihn und weitere internationale Stars aus der Handballszene vor dem Clubhaus der Golfer interviewen. Weitere klangvolle Namen stehen zu Gesprächen bereit: Angekündigt haben sich etwa Klaus Zöll, die Trainerlegende aus Großwallstadt, vom TBV Lemgo sind Volker Zerbe und Daniel Stephan in Rißtissen. Welthandballer Ivan Balic vom RK Zagreb und Magnus Andersson werden ebenso vor Ort sein.
Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem Golfturnier, das von den Firmen Schlecker und Dirt Devil gesponsert wird. Ab 15 Uhr öffnet dann der Golfclub seine Tore für die Öffentlichkeit. Dann wartet neben den Gesprächen mit den Handball-Stars ein interessantes Programm auf die Golf-Neugierigen. Zwischen 15 und 18 Uhr können Interessenten kostenlos den Golfschwung ausprobieren. Schläger und Bälle werden zur Verfügung gestellt. Zwischen 16 und 17.30 Uhr gibt es ein kleines Turnier für alle Interessierten.
 

Ein willkommener Dauergast

21.08.2009 01:57

Suedwest-Presse, Ehinger Tagblatt 
Schlecker-Cup: Veszprem kommt ohne große Stars aus
Ohne dieses Team ist der Schlecker-Cup nicht denkbar. Mit dem MKB Veszprem kommt der Verein mit den meisten Turnierteilnahmen nach Ehingen. Sie sind mittlerweile eine Institution beim Schlecker-Cup, ein Ende ist noch lange nicht abzusehen. "So lange wir als Organisationsteam dieses Turnier betreuen, wird die Mannschaft hier immer willkommen sein", sagt Andreas Wax, der als sportlicher Organisator jedes Jahr Teams aus ganz Europa nach Ehingen holt. Bereits zum dreizehnten Mal sind die Ungarn von MKB Veszprem ins Visier von Wax geraten. Die Verantwortlichen des nationalen Rekordmeisters wissen die alljährliche Veranstaltung mittlerweile mehr als zu schätzen. "Seit einiger Zeit wird die Teilnahme für das nächste Jahr bereits am Finaltag per Handschlag besiegelt", beschreibt Wax die gegenseitige Wertschätzung beider Seiten. Auch seien in den vergangenen Jahren viele Freundschaften entstanden, was nicht bei jedem Verein selbstverständlich sei. Dass auch die internationalen Erfolge von MKB alles andere als selbstverständlich sind, verdeutlicht Wax mit einem Hinweis auf den Etat des ungarischen Aushängeschilds: "Es ist phänomenal, mit welchen vergleichbar geringen finanziellen Mitteln sie sich Jahr für Jahr in der europäischen Spitze halten." Erst 2008 erreichte die Erfolgsgeschichte mit dem Gewinn des Europapokal der Pokalsieger ihren vorläufigen Höhepunkt. Platz eins in der ungarischen Liga zählt da schon zum Standard.
Große Stars gibt es bei den Schützlingen von Trainer Lajos Mocsai nicht. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die Topspieler in regelmäßigen Abständen dem Ruf der europäischen Topligen folgen. Erst kürzlich wechselte zum Beispiel Ferenc Illyes in die deutsche Liga nach Lemgo. Fast notgedrungen sorgt das Kollektiv daher für den Erfolg der Mannschaft. Umso mehr schockte den Verein die Nachricht, dass Kreisläufer Marian Cozma im Februar dieses Jahres in einer Diskothek in Veszprem ermordet wurde. Bei einer Messerstecherei verletzten Unbekannte den 26-Jährigen so schwer, dass er wenig später verstarb. Seine Teamkollegen Zarko Sesum und Ivan Pesic, die zur Hilfe eilten, wurden schwer verletzt. In Gedanken werden alle Beteiligten beim Schlecker-Cup 2009 bei Marian Cozma sein.

 

In Memoriam Marian Cozma

18.08.2009 16:07

IN MEMORIAM MARIAN COZMA 
Am 8. Februar 2009 wurde unser Freund Marian Cozma (MKB Veszprém KC) grausam ermordet.  Der Schlecker Cup 2009 findet ohne ihn statt. In unseren Herzen lebt er weiter.  
Wenn Sie der Familie von Marian ein klein wenig helfen möchten: Kontoinhaber: Petre Cozma
Name der Bank: OTP Bank Romania SA
Adresse der Bank: Str. Buzesti nr. 66-68. Sec.1., 011017 BucurestiI
BAN: RO26 OTPV 1300 0009 0530 EU01
SWIFT: RO BU
 

IN MEMORIAM MARIAN COZMA                                                                                            2009. február 8-án Barátunkat, Marian Cozmát (MKB Veszprém KC) kegyetlenül meggyilkolták.  Bár idén a Schlecker Kupa sajnos nélküle kerül megrendezésre, emléke szívünkben örökké élni fog.

 

Kopenhagen will auf Platz eins

18.08.2009 16:01

Suedwest-Presse, Ehinger TagblattSchlecker-Cup: Der dänische Hauptstadtklub setzt auf die Offensive
Ein überragendes Torhüterduo und starke Neuzugänge machen Handbold Kopenhagen zu einem Geheimfavoriten beim anstehenden Schlecker-Cup.
Geht es nach den Verantwortlichen von Handbold Kopenhagen, steht der Sieger des diesjährigen Schlecker-Cups bereits fest. Nach den Plätzen fünf und drei in den Vorjahren bleibt beim dritten Auftritt des dänischen Vorzeigevereins in Ehingen nur noch eine Platzierung offen. "Aber den Turniersieg kann man natürlich nicht so einfach einplanen", weiß Andreas Wax, sportlicher Organisator des Turniers, "schließlich entscheidet am Ende auch die Tagesform über Sieg und Niederlage."
Dass die Dänen alle Möglichkeiten für eine vordere Platzierung besitzen, zeigt ein Blick auf den Mannschaftskader. "Kopenhagen hat sich für diese Saison unglaublich verstärkt", verrät Wax, der dabei insbesondere die Torhüter im Blick hat. Mit Kasper Hvidt verpflichtete der Hauptstadtklub einen Schlussmann, der bereits bei Vereinen wie Lemgo, Ademar
Leon und sogar dem FC Barcelona unter Vertrag stand. Neben dem 33-Jährigen sorgt zudem ein weiterer Topstar für sicheren Rückhalt, den die Ehinger seit 2008 bestens in Erinnerung haben dürften. Damals wurde Steinar Ege nämlich mit dem Titel des besten Torhüters beim Schlecker-Cup ausgezeichnet.
Für das Toreschießen sind beim dänischen Meister allerdings ganz andere zuständig. Allen voran der schwedische Kreisspieler Pelle Linders und der Isländer Arnor Atlason, der von den Olympischen Spielen in
Peking mit einer Silbermedaille nach Hause kam. Mit Erlend Mamelund, der aus Flensburg in die 500 000-Einwohnerstadt wechselte, kann zudem ein Neuzugang aus der deutschen Bundesliga präsentiert werden.
Dass der dänische Vizemeister größtenteils auf einheimische Akteure sowie Spieler aus den Nachbarländern setzt, weiß Organisator Wax zu schätzen. "Mit ihrem schnellem Spiel und dem typisch offensiven Charakter der Mannschaft bringt Kopenhagen einen komplett anderen Stil nach Ehingen." Allein deswegen werde jede Mannschaft gerne gegen eine solche Auswahl antreten. Erste Gelegenheit dazu wird der TBV Lemgo bekommen. Die bestreiten am Samstag das Eröffnungsspiel gegen Kopenhagen.
 

Der "Ronaldinho des Handballs" kommt

18.08.2009 15:58

Suedwest-Presse, Ehinger TagblattHandball-Schlecker-Cup: RK Zagreb stellt fast allein den kroatischen Vizeweltmeister
Ein Neuling, der doch keiner mehr ist und kroatische Spieler, die ihre Grenzen testen wollen: Mit RK Zagreb kommt der kroatische Serienmeister nach Ehingen und will dem Schlecker-Cup seinen Stempel aufsetzen.
Nicht weniger als elf Spieler stellte RK Zagreb für den Vizeweltmeister-Kader der Kroaten. Vereinsfoto Nur wenige Zuschauer des Schlecker-Cups werden sich noch an die Auftritte der Kroaten erinnern können. Denn zwölf Jahre ist es her, als der Hauptstadtverein zuletzt sein Quartier in Ehingen aufschlug. Dabei war der Klub bereits fünf Mal zu Gast in der Kreisstadt - und gewann 1993 unter dem damaligen Namen "Badel 1862 Zagreb" sogar das Endspiel gegen Veszprem.
"Es freut uns riesig, dass wir wieder einmal eine kroatische Mannschaft verpflichten konnten", berichtet Andreas Wax, der als sportlicher Leiter zusammen mit TSG-Handballer David Drenovak den Serienmeister in Kroatien an die Donau holte. "David ist extra nach Kroatien gefahren und hat in der Landessprache die Verhandlungen geführt", erläutert Wax. Das habe die Kommunikation um einiges erleichtert. Dass sich die Zagreber auch in Ehingen heimisch fühlen werden, davon ist Wax überzeugt. "Ich erwarte eine noch lautere Längenfeldhalle als in den vorigen Jahren, denn schließlich gibt es in und um Ehingen herum viele Kroaten." Dass die auch in der Halle erscheinen werden, bestätigte der Kartenvorverkauf. "Wir haben überdurchschnittlich viele Anfragen aus kroatischen Kreisen bekommen", bemerkt Wax, "da wird am Turnierwochenende die Hölle los sein".
Dass die Spiele gegen internationale Gegner dem Team von Trainer Senjanin Maglajlija willkommen sind, zeigt ein Blick auf die nationale Statistik. In der kroatischen Liga ging der Meistertitel seit 1991 ununterbrochen an RK, und auch im Pokalwettbewerb gab es bis auf zwei Ausnahmen in den vergangenen beiden Jahrzehnten nur einen Sieger. Auf Europacup-Ebene endeten die glanzvollen Zeiten allerdings Ende der 90er Jahre. Viermal stand das Aushängeschild Kroatiens im Champions-League-Finale - und verlor viermal.
Ein konsequenter Umbruch fand schließlich 2006 statt, als 13 neue Spieler kamen und zehn den Verein verlassen mussten. Erste Erfolge brachte die Umstrukturierung des Kaders in der abgelaufenen Saison, als die "Blau-Weißen" das Viertelfinale der Champions League erreichten, dort dann nur knapp gegen den späteren Finalisten THW Kiel verloren.
Die Stars von heute spielen nahezu ausschließlich auch in der kroatischen Handball-Nationalmannschaft. "
Zagreb ist vom Kader quasi identisch mit der nationalen Auswahl", unterstreicht auch Wax die individuelle Stärke der Spieler. Von der Nationalmannschaft, die im Januar vor heimischem Publikum die Vize-Weltmeisterschaft errang, standen gleich elf Akteure aus Zagreb im Aufgebot.
Als Superstar des Teams gilt Ivano Balic. Der 30-Jährige ist sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft der Kopf der Mannschaft und ist von Journalisten auch schon mal als "Ronaldinho des Handballs" bezeichnet worden. Zusammen mit Mirza Dzomba, der als einer der besten Linksaußen der Welt gilt und Kiril Lazarov, den die Zuschauer aus seiner Zeit bei
Veszprem bereits kennen, geht von dem Trio eine echte Torgarantie aus.
Für undurchsichtige Verhältnisse und große Verwirrung sorgte allerdings das Gerangel um einen weiteren Topspieler aus dem Ausland. Hatte die Vereinsführung von Zagreb den norwegischen Kreisläufer Frank Løke, bester Spieler seiner Position bei der EM 2008, bereits in ihren Reihen geahnt, unterschrieb der plötzlich auch noch bei einem dänischen Verein. Schließlich änderte der 29-Jährige ein weiteres Mal seine Meinung und wollte nun doch wieder vollen Herzens für
Zagreb sein Bestes geben. Nachdem auch gerichtlich Maßnahmen ergriffen wurden, scheint aber nun eines klar: Auch Løke wird beim Schlecker-Cup zu sehen sein.

 

 
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