Die Mischung in Ehingen stimmt

23.01.2008 08:53

Die Angst der Organisatoren, ein Handballturnier mit Zweitliga-Teams ausrichten zu müssen, war nach dem Schlecker Cup 2007 groß. Nun hat es Andreas Wax geschafft, mit Lemgo die erste Spitzenmannschaft nach Ehingen zu holen. Damit festigt der Schlecker Cup seinen Ruf als bestbesetztes Handball-Turnier der Welt.

Jahr für Jahr kommen die besten Handballmannschaften aus Deutschland und Europa nach Ehingen, um sich dort beim Schlecker Cup auf die bevorstehende Saison vorzubereiten. Normalerweise haben die Organisatoren bis Weihnachten vier bis fünf Verträge vorliegen. Dass die Konstellation durch Olympia und den Supercup heuer eine sehr schwierige ist, hat die Organisatoren jedoch nicht dazu veranlasst, vorschnell zu handeln. Zwar hätte Andreas Wax nach eigener Aussage bereits im Herbst ein "zweitklassiges" Turnier organisieren können, doch der Anspruch der Ehinger bleibt der Höchste.

Dass nun mit dem TBV Lemgo sogar der Titelverteidiger des Konkurrenz-Turniers aus Sindelfingen an Land gezogen wurde, zeigt, dass der Schlecker Cup und die Sportstadt Ehingen einen sehr guten Ruf genießen. Denn nicht nur das Turnier in der Längenfeldhalle ist für den guten Ruf des Cups verantwortlich. Ehingen bietet mit seinen kurzen Wegen, seiner sehr guten Hotellerie und seinem persönlichen Charme eben genau die richtige Mischung, die von den Top-Teams gewünscht wird. Und mit dem Hause Schlecker steht ein Namen hinter dem Turnier, auf den sich die Teams verlassen können. Hinzu kommt die unermüdliche Arbeit der rund 100 Helfer des Fördervereins und der Handballabteilung - eine Arbeit, die sich auch in den Handballkreisen Europas mittlerweile rumgesprochen hat. Ehingen kann also stolz darauf sein, am Schlecker Cup Spitzensport vom Feinsten zu sehen - und das Jahr für Jahr.