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HBC Nantes gewinnt den Jubiläumscup

21.08.2016 17:52

Die Revanche für das EHF-CUP-Finale ist geglückt, der HBC Nantes gewinnt in einem dramatischen und hochspannenden Finale gegen den Lokalmatadoren Frisch AUF! Göppingen mit 35:28 und gewinnt den 30. Sparkassen CUP. Unter anderem David Balaguer, der mit 10 Treffern die meisten Tore des Spiels schoß, sowie seine Teamkollegen zeigten rasanten Tempohandball vom Feinsten. Daniel Rebmann dagegen zeigte mit seinem Team welche Klasse die Göppinger haben und dass sie zum Saisonstart topfit sind! In einem spannenden Spiel um Platz 3 hatten die Füchse leider gegen Zagreb mit 25:29 das Nachsehen. Die Auszeichnungen des Turniers sind wie folgt: bester Torwart: Arian Jovic (Zagreb). Torschützenkönig des Jubiläumscups: Petar Nenadic (Berlin) mit 25 Treffern, bester Spieler: Nicolas Claire (Nantes). Der Fairplay-Pokal geht an das Team von FrischAuf! Göppingen. Vielen Dank an alle unsere Sponsoren, allen voran die Sparkasse Ulm und EnBw! Und ein herzliches Dankeschön an alle und bis zum 31. Sparkassen-CUP 2017!
 

Spiel um Platz 5

21.08.2016 14:24

Liebe Handballfreunde, die Kadetten Schaffhausen haben in einem ausgeglichenen und hart umkämpften Spiel den TVB 1898 Stutttgart mit 26:23 letztlich besiegt. Die Schweiter holten einen vier-Tore-Rückstand auf und waren durch den konsequenteren Abschluß am Ende überlegen. Wir sind gespannt auf das Spiel um Platz 3 zwischen Berlin und Zagreb.
 

Das EHF-Cupfinale beim Sparkassen-CUP 2016 reloaded

20.08.2016 22:46

Liebe Handballfreunde, ein echter Leckerbissen gibt es am Finaltag der Jubiläumsausgabe des bestbesetzten Vorbereitungsturniers der Welt! Das Finale um den Sparkassen-CUP 2016 wird die Neuauflage des EHF-Cup-Finales 2016 sein: Der HBC Nantes spielt gegen FrischAuf! Göppingen. Dann können die Franzosen Revanche nehmen für die Niederlage. Ab 16 Uhr können Sie live und hautnah dabei sein, es gibt noch Karten an der Tageskasse, diese und die Halle sind ab 11Uhr geöffnet. Zuvor spielen im Spiel um Platz 3 die Füchse Berlin gegen den RK PPD Zagreb ab 14Uhr.
 

Spiel um Platz 5 steht

20.08.2016 21:48

Liebe Handballfreunde, nach einem überaus spannenden und hochklassigen ersten Turniertag stehen die Teilnehmer im Spiel um Platz 5 fest: Die Kadetten Schaffhausen, die in einem hochspannendem Spiel in letzter Sekunde den Füchsen Berlin ganz knapp mit 26:25 unterlagen und gegen den Finalisten HBC Nantes mit 25:30 verloren, spielen morgen um 12Uhr in der Ehinger Längenfeldhalle gegen den Cupneuling TVB 1898 Stuttgart, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall seines Spielmachers Mimi Kraus und einem hochdramatischen und kampfstarken Spiel gegen den kroatischen Serienmeister RK PPD Zagreb mit 25:24, im Lokalderby gegen FrischAuf! Göppingen schließlich mit 25:30 das Nachsehen hatten. Kommen Sie vorbei und genießen Sie Spitzenhandball hautnah! Es gibt noch Karten an der Tageskasse.
 

Online-Ticketing geschlossen

16.08.2016 17:48

Liebe Fans, der Online -Kartenvorverkauf ist geschlossen. Es wird aber an beiden Turniertagen eine Tageskasse geben, die am Samstag ab 9.30Uhr und am Sonntag ab 10Uhr geöffnet hat, für alle spontan Entschlossenen. Wir freuen uns auf den Sparkasse Ulm-CUP 2016!
 

Tickets, Tickets, Tickets

09.08.2016 17:02

Liebe Handballfreunde, es gibt noch Tickets für die 30. Ausgabe des traditionsreichen Handball-Vorbereitungsturniers, den Sparkasse-Ulm CUP. Erleben Sie mit Familie, Freunden oder Teamkameraden live und hautnah die Stars der besten Handball-Teams Deutschlands und Europas! Eine familiäre Atmosphäre und die Topstars des Handballs zum Anfassen gibt´s am 20. und 21. August 2016 in der Ehinger Längenfeldhalle. Wir freuen uns auf die Topteams der Füchse Berlin, die Lokalmatadoren und EHF-Pokalsieger FrischAuf! Göppingen und die Cup- Neulinge vom TVB 1898 Stuttgart, den kroatischen Serienmeister RK PPD Zagreb, den Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen und den neuen Verein von Dominik Klein, das französische Top-Team des HBC Nantes. Genießen Sie Handball vom Feinsten und erleben Sie spannende und hochklassige Spiele. Seien Sie live dabei, wenn es wieder heißt: Herzlich Willkommen beim Sparkassen- CUP 2016! Tickets gibt es hier.
 

Gute Mi­schung aus Rou­ti­ne und Ju­gend

09.08.2016 16:49

Schwäbische Zeitung, 9.8.16 Autor: Andreas Wagner Handball, Sparkassen-Cup: Füchse Berlin setzen in der Nachwuchsarbeit Maßstäbe Ehingen - Die Füchse Berlin sind treue Gäste in der Längenfeldhalle. Seit 2010 fehlten die Berliner nicht beim Ehinger Turnier, die Teilnahme am Sparkassen-Cup 2016 ist somit die siebte in Folge. Wie kaum ein anderer Handball-Bundesligist fördern die Füchse den eigenen Nachwuchs, aus dem auch Nationalspieler hervorgegangen sind. Zwei von ihnen, Paul Drux und Fabian Wiede, fehlen diesmal wegen Olympia beim Cup - doch die nächste Generation steht schon bereit. Unverhofft kam der Berliner Bundesligist vor sechs Jahren zum Turnier nach Ehingen. Der HSV Hamburg hatte kurzfristig abgesagt, die Füchse sprangen ein. Der Traditionsverein, bis 2005 nach ihrer Herkunft Reinickendorfer Füchse benannt, war 2007 in die höchste deutsche Spielklasse zurückgekehrt, nachdem zwei Jahre zuvor die Lizenz für die Bundesliga entzogen worden war. Nach dem Wiederaufstieg setzte sich die Aufwärtsentwicklung fort. "Die Füchse waren relativ schnell in der Spitzengruppe der Bundesliga", erinnert sich Andreas Wax, Sportlicher Leiter des Ehinger Vereins zur Förderung des Handballsports, der den Sparkassen-Cup ausrichtet. Am Ende der Saison 2010/11 - wie auch ein Jahr später - stand Berlin auf Rang drei. Seither bewegen sich die Füchse im oberen Drittel, gewannen nationale und internationale Titel. Das Projekt, wesentlich mit angeschoben von Manager Bob Hanning, hat Erfolg. "Die Berliner stehen richtig gut da", sagt Wax. "Perfektes Scouting" Dies gilt erst recht für die Nachwuchsarbeit des Vereins. Seit Jahren seien die Berliner "die Nummer eins" bei A- und B-Jugend, so Wax. "Sie betreiben ein perfektes Scouting schon bei Spielern im C-Jugend-Alter." Dabei haben die Füchse nicht nur Berlin und Umgebung im Blick - Beispiel Paul Drux: Der 21-Jährige stammt aus Gummersbach und zog 2011 in die Hauptstadt um. Immer wieder gelingt Spielern aus dem eigenen Nachwuchs der Sprung ins Bundesliga-Team der Männer. Colja Löffler (26), der wegen eines Knorpelschadens als Leistungssportler aufhören musste, war einer der Ersten, andere wie Jonas Thümmler oder Willy Weyhrauch folgten. Nicht alle setzten sich in Berlin durch, Thümmler (seit 2014 in Erlangen) oder Weyhrauch (wechselte im Sommer nach Eisenach) spielen für andere Klubs. Andere rücken nach, die Quelle sprudelt weiter. Dem aktuellen Bundesliga-Aufgebot der Füchse gehören Fynn-Ole Fritz (19) und Kevin Struck (20) an, die Wax als "Rohdiamanten" bezeichnet. "Es ist die nächste Generation der guten Spieler aus der eigenen Jugend." Die Talente lernen im Team von den Routiniers - von Silvio Heinevetter (31 Jahre), Petr Stochl (40), Hans Lindberg (35), Drago Vukovic (33) und Petar Nenadic (30), der in der vergangenen Saison Torschützenkönig der Bundesliga war. Und sie lernen von Trainer Erlingur Richardsson, der die Mannschaft 2015 nach dem Abschied von Dagur Sigurdsson, dem deutschen Bundestrainer, übernahm. Reibungslos sei der Übergang von dem einen zum anderen Trainer verlaufen, sagt Wax. "Beide sind ähnliche Typen." Sieg beim IHF-Super-Globe Auch was den Erfolg angeht, scheint Richardsson an Sigurdsson nahtlos anzuknüpfen: Schon im ersten Jahr unter dem neuen Trainer gelang Berlin ein Coup, der Bundesligist düpierte beim IHF-Super-Globe die internationale Konkurrenz und wurde Vereinsweltmeister. Größte Erfolge EHF-Pokalsieger 2015; IHF-Super-Globe-Sieger 2015; Platz 4 Champions League 2012; DHB-Pokalsieger 2014; Pokalfinalist 1984; Aufsteiger in die Bundesliga 2007.
 

Der BVB des fran­zö­si­schen Hand­balls

09.08.2016 16:48

Schwäbische Zeitung, 2.8.2016 Autor: Andreas Wagner Handball, Sparkassen-Cup: Nantes ist erstmals beim Ehinger Turnier dabei Ehingen - Zur Geschichte des großen Ehinger Handballturniers zählen seit den frühen Jahren auch Teams aus Frankreich. Immer wieder kommen neue Namen aus dem Land des mehrmaligen Welt- und Europameisters und Olympiasiegers hinzu - so auch 2016. Der HBC Nantes hat als nunmehr siebte französische Mannschaft Premiere beim Sparkassen-Cup. Siegreich war in der fast 30-jährigen Cup-Geschichte aber erst ein Team aus Frankreich: Montpellier 2005. Der HBC Nantes war bisher nie Landesmeister und auch ein großer europäischer Titel fehlt noch, dennoch ist der Verein für Andreas Wax alles andere als zweite Wahl für das Ehinger Turnier. Der Sportliche Leiter des Ehinger Vereins zur Förderung des Handballsports, der den Sparkassen-Cup ausrichtet, nennt dafür mehrere Gründe: Nantes zählte in der vergangenen Saison zu den Spitzenteams der französischen Liga, belegte Rang drei hinter Paris Saint Germain und Saint-Raphael. International machte die Mannschaft mit dem Einzug ins Finale um den EHF-Pokal auf sich aufmerksam - dies ging allerdings gegen den Bundesligisten Frisch Auf Göppingen mit 26:32 verloren. Außerdem hat Nantes einen der besten deutschen Linksaußen der jüngeren Vergangenheit verpflichtet: Dominik Klein. Klein hatte seit 2006 für den THW Kiel gespielt, der ihm über 2016 hinaus nur noch einen Einjahresvertrag anbot - was dem gebürtigen Franken zu wenig war. "Ich hatte mir gewünscht, meine Karriere in Kiel zu beenden. Ich fühle mich noch voll im Saft und habe nicht vor, nach einem weiteren Jahr sportlich meine Segel zu streichen", hatte er im Herbst vergangenen Jahres gegenüber Kieler Journalisten gesagt. Nantes zögerte nicht und griff zu. Beim französischen Spitzenklub erhielt der 32-Jährige einen Vertrag bis 2018 mit der Option auf ein weiteres Jahr. Nun kommt Klein, der mit Kiel schon einige Male beim Turnier in Ehingen spielte, mit Nantes in die Längenfeldhalle. Große Fußstapfen Beim HBC Nantes tritt Klein in große Fußstapfen: Valero Rivera Folch verabschiedete sich und kehrte nach sechs Jahren zu seinem Heimatverein Barcelona zurück. Der Linksaußen und Sohn der Trainerlegende Valero Rivera López zählte regelmäßig zu den besten Torschützen der französischen Liga, 2015/16 traf nur der zweimalige Welthandballer Mikkel Hansen (PSG) häufiger. Nantes verlor noch einen weiteren Großen des spanischen Handballsports: Alberto Entrerrios, der seit 2012 für den HBC gespielt hatte, beendet im Alter von 39 Jahren seine Karriere als Spieler, bleibt dem Verein aber als Co-Trainer erhalten. Neben Valero Rivera und Alberto Entrerrios verließen weitere Spieler den HBC, der zur neuen Saison einen Umbruch erlebt. Hochkaräter sind unter denen, die gingen, aber auch unter denen, die kamen. Der bereits erwähnte Dominik Klein zählt dazu, aber auch der spanische Nationalspieler und Rückraumspieler Eduardo Gurbindo, der im Tausch mit Rivera vom FC Barcelona nach Frankreich wechselte. Oder Olivier Nyokas, der zum erweiterten Aufgebot der französischen Nationalmannschaft für Rio gehörte und zuletzt für den HBW Balingen-Weilstetten spielte. Der "eigentliche Star" des HBC Nantes ist aus Sicht von Andreas Wax aber nicht auf dem Spielfeld zu finden: "Thierry Anti ist eine französische Trainerlegende." Der 57-Jährige hatte Erfolge mit mehreren französischen Vereinen und wechselte 2009 von Paris nach Nantes, um aus dem damaligen Tabellenzwölften ein Spitzenteam zu formen. "Seit sieben Jahren baut er in Nantes ein Projekt auf und die Erfolge seither sind untrennbar mit seinem Namen verbunden", so Wax. Das Spiel des HBC bezeichnet Wax als typisch französisch: "technisch stark, schnell und geprägt von individueller Klasse". Trainer Anti, das attraktive Spiel sowie die guten Ergebnisse in den vergangenen Jahren sorgten dafür, dass in Nantes eine große Begeisterung herrscht. "Nantes ist ein bisschen das Borussia Dortmund des französischen Handballs", zieht Wax Parallelen zum Fußball-Bundesligisten BVB. "Nantes ist der Arbeiterverein, der die Massen zieht." Der Verein habe den größten Zuschauerschnitt der Liga, die Halle seit mit 10 000 bis 11 000 Fans "richtig voll". Zum Vergleich: Meister Paris Saint Germain hat bei Heimspielen zwischen 3000 und 5000 Zuschauer. Größte Erfolge EHF-Pokal-Finalist 2013, 2016. Gewinner des französischen Ligapokals 2015. Ligapokal-Finalist 2013. Pokalfinalist 2015.
 

Aus­bil­dungs­ver­ein für ganz Eu­ro­pa

09.08.2016 16:46

Schwäbische Zeitung, 30.7.2016 Autor: Andreas Wagner Handball-"Sparkassen-Cup": Zagreb verliert regelmäßig gute Spieler - Holte aber jetzt Vor zurück Ehingen - Der kroatische Serienmeister RK Zagreb zählt zu den Stammgästen beim Handballturnier um den "Sparkassen-Cup" in Ehingen. Zagreb tritt 2016 zum zwölften Mal in der Längenfeldhalle an, nur Veszprém und Kiel spielten häufiger mit. Turniersieger waren die Kroaten erst einmal und das ist lange her: 1993. Ob nach 23 Jahren der zweite Erfolg hinzukommt? Einmal mehr verlor Zagreb vor einer Saison Talente an zahlungskräftigere Klubs in Europa. Im Gegenzug kehrte diesmal ein namhafter Spieler zurück: Igor Vori. "Vori ist eine ganz große Nummer", sagt Andreas Wax, Sportlicher Leiter des Ehinger Vereins zur Förderung des Handballsports (EVFH), der das Turnier ausrichtet. Vori, Kreisläufer und 2,03 Meter groß, war mit Kroatien Weltmeister und Olympiasieger und 2009 in der engeren Auswahl zum Welthandballer des Jahres. Er stand in fast 20 Jahren als Handballprofi bei mehreren europäischen Spitzenklubs unter Vertrag: FC Barcelona (2005-2007), HSV Hamburg (2009-2013), Paris Saint-Germain (2013-2016) - spielte aber zwischendurch immer wieder für Zagreb, seinen Heimatverein. 1997, als 17-Jähriger, debütierte der in Zagreb geborene Vori für den Rukometni Klub (auf Deutsch Handballverein) in der höchsten kroatischen Liga. 2001 wechselte er erstmals ins Ausland (nach Italien), 2003 trug er wieder das Trikot von RK Zagreb - wie 2007 nach seiner Zeit in Barcelona. Nun ist er wieder in der Heimat und es dürfte seine letzte Station als Profi sein, im September wird Vori 36. Dass er aber nicht zu RK Zagreb gewechselt sei, um seine lange Karriere locker ausklingen zu lassen, stellte Igor Vori bei seinem Abschied aus Paris klar. "Ich will um Trophäen spielen und gewinnen." Ursprünglich sollte Vori noch ein Jahr für PSG spielen, doch der bis 2017 laufende Vertrag wurde aufgelöst. Gerüchten zufolge hat das mit dem Wechsel von Luka Stepancic von Zagreb nach Paris zu tun. Der Rückraumspieler sollte 2017 nach Frankreich übersiedeln, doch der Deal wurde vorgezogen und dabei spielte wohl auch die Personalie Vori eine Rolle. Mit dem 25-jährigen Rückraumspieler Stepancic, der in den vergangenen beiden Jahren auch in Ehingen als einer der besten Spieler seines Teams auffiel, verliert Zagreb wieder ein Talent, das im Verein ausgebildet wurde. Ebenfalls verabschiedete sich Torwart Filip Ivic (23), der sich dem Champions-League-Sieger Kielce anschloss. Andreas Wax hält den RK Zagreb nicht nur für die größte Talentschmiede auf dem Balkan, sondern in ganz Europa. Nur vermögen es die Kroaten nicht, ihre Besten auf Dauer zu halten. "Es ist ihr Los, dass sie immer wieder junge Spieler gewinnbringend verkaufen." Der kroatische Meister hat ein ausgeklügeltes Scoutingsystem, schon als Zehnjährige werden Talente landesweit aufgespürt. "In jedem Dorf sitzen Späher des Vereins", so Wax. Die Jugendspieler kommen ins Handballinternat, setzen alles auf den Sport, um Profi zu werden - was nur wenigen gelingt und zum Problem wird für diejenigen, die es nicht schaffen. "In Kroatien finden sie keinen anderen Verein, bei dem sie so viel verdienen, dass sie davon leben können." Der RK Zagreb ist im eigenen Land konkurrenzlos. Daher mischt der Verein seit Jahren auch in der SEHA-Liga mit, einem Wettbewerb mit Spitzenklubs aus mehreren osteuropäischen Ländern. Platz drei sprang in der vergangenen Saison heraus, den Titel holte Ungarns Meister Veszprém. In der Champions League schaltete Zagreb im Achtelfinale die Rhein-Neckar-Löwen aus, scheiterte im Viertelfinale aber an Paris. "Zagreb ist jedes Jahr unter den besten Acht in Europa", sagt Wax. Die beste Vereinsmannschaft Europas waren die Kroaten jedoch schon lange nicht mehr. "Sie können wirtschaftlich nicht mithalten." Der Abfluss an guten Spielern wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. "Zagreb setzt bewusst auf die Ausbildung", so Wax. Der Rückraumspieler Domagoj Pavlovic (23), der in der vergangenen Champions-League-Saison für Furore sorgte, könnte das nächste große Talent sein, das der Verein ziehen lassen muss. Kiel und Barcelona sollen an dem derzeit verletzten Nationalspieler interessiert sein. Größte Erfolge Europapokalsieger der Landesmeister: 1992, 1993. Finale Champions League: 1995, 1997, 1998, 1999. Gewinn SEHA League: 2013. Kroatischer Meister: 1989, 1991 bis 2016. Kroatischer Pokalsieger: 1991 bis 2000, 2003 bis 2016.
 

Heiß auf Ver­glei­che mit der in­ter­na­tio­na­len Kon­kur­renz

09.08.2016 16:44

Schwäbische Zeitung, 8.8.16 Autor: Andreas Wagner Handball, Sparkassen-Cup: Schaffhausen ist nach 2014 zum zweiten Mal beim Turnier in Ehingen dabei Ehingen - Wer an den Schweizer Handball denkt, kommt an den Kadetten Schaffhausen nicht vorbei. Es ist der seit mehr als zehn Jahren dominierende Verein des Landes. Zur sportlichen Fortentwicklung müssen die Kadetten aber über die Grenzen der Schweiz hinaus, bewusst tritt das Team in der Saisonvorbereitung bei Turnieren in Deutschland an. Auch beim Sparkassen-Cup in Ehingen am 20./21. August ist Schaffhausen dabei. Kadetten-Trainer Lars Walther scheint das Ehinger Turnier am Herzen zu liegen. Der 50-jährige Däne kam 2012 mit dem polnischen Spitzenklub Wisla Plock in die Längenfeldhalle und 2015 mit dem rumänischen Champions-League-Teilnehmer Baia Mare. Nun folgt der dritte Auftritt mit dem Schweizer Meister und Pokalsieger Schaffhausen, für den Walther seit Januar arbeitet. Beim Gedanken an den Cup kommt er fast ins Schwärmen. "Es ist ein sehr professionelles Turnier, aber trotzdem sehr familiär. Man fühlt sich wie zu Hause", so Walther. Auch habe die Veranstaltung einen weit über die Region hinausreichenden Ruf. "Viele sprechen über das Ehinger Turnier." Kaum Konkurrenz in der Liga Dem Trainer der Kadetten kommt der Sparkassen-Cup auch sportlich gelegen. Schaffhausen ist in der Schweizer Liga fast konkurrenzlos, nur Pfadi Wintertuhr und Wacker Thun halten annähernd mit und stoßen ebenfalls auf ein größeres Publikumsinteresse. Handball ist in der Schweiz weniger populär als in Deutschland, nicht nur der Fußball ist voraus, sondern auch Wintersport und Eishockey. "Das hat viel mit Geld zu tun", so Walther. Dass die Handballvereine gegenüber anderen Sportarten zurückstehen müssen, bedauern die Verantwortlichen in Schaffhausen, aber sie jammern nicht - im Gegenteil: Sie wollen es ändern und aufholen. "Es ist unser Job, den Handball zu verkaufen, aber wir haben noch ein Stück Arbeit vor uns." Hilfreich beim Kampf um Popularität und Marktanteile sind Erfolge. Am besten auch internationale. Die Kadetten sind für die Champions League qualifiziert, wurden aber einer Vorrundengruppe zugelost, die einen das Fürchten lehren kann: Veszprém, Barcelona, Paris Saint-Germain, Kiel, Flensburg-Handewitt sind Kandidaten fürs Final Four, dazu kommen Wisla Plock aus Polen und Silkeborg aus Walthers Heimat Dänemark. Dem Kadetten-Trainer ist dennoch nicht bange vor den Champions-League-Spielen. "Wir glauben an uns und versuchen, den sechsten Platz zu erreichen." Für Überraschungen will der Schweizer Meister sorgen - "wie Island bei der Fußball-EM". Den Vergleich mit Spitzenmannschaften aus anderen Ländern sucht Schaffhausen aber schon in der Vorbereitung. Ehingen ist eines von drei Turnieren in Deutschland, an dem die Kadetten teilnehmen. "Spiele gegen Bundesligisten sind die beste Vorbereitung für uns", sagt Lars Walther. Gut sind die Spiele auch für die Entwicklung der vielen jungen Spieler und der Mannschaft insgesamt, die sich gegenüber der vergangenen Saison auf einzelnen Positionen verändert hat. Unter den Neuen sind mit dem Polen Michal Szyba und dem Schweden Kristian Bliznac zwei international beschlagene Routiniers. Szyba war bisher aber noch gar nicht im Kadetten-Training - er hatte sich mit Polen aufs olympische Handballturnier vorbereitet und stößt erst nach den Spielen in Rio zu seinem neuen Verein. Worüber Walther nicht glücklich ist. Denn Ende August startet bereits die Meisterschaft in der Schweiz. Größte Erfolge Schweizer Meister 2005 bis 2007, 2010 bis 2012, 2014 bis 2016; Cupsieger 1999, 2004, 2005, 2007, 2008, 2011, 2014, 2016; Supercup-Sieger 2004 bis 2007, 2010 bis 2014, 2015/16.
 

Das Team mit der kürzesten Anreise

09.08.2016 16:42

Schwäbische Zeitung, 3.8.2016 Autor: Andreas Wagner Handball, Sparkassen-Cup: Göppingen kommt als Europapokalsieger nach Ehingen Ehingen - Sie hat die kürzeste Anreise zum internationalen Ehinger Handballturnier um den Sparkassen-Cup: die Mannschaft des Bundesligisten Frisch Auf Göppingen. Nach einer längeren Pause traten die Göppinger 2014 wieder in der Längenfeldhalle an und waren auch im vergangenen Jahr dabei. Nun kommt Frisch Auf als EHF-Pokal-Sieger zum dritten Mal in Folge nach Ehingen. Trotz der räumlichen Nähe waren Göppingens Handballer eher selten beim Ehinger Turnier dabei, 2016 ist ihre fünfte Teilnahme. Beim Ausrichter, dem Ehinger Verein zur Förderung des Handballsports (EVFH), ist man aber froh, dass Frisch Auf wieder mitmischt. "Die Göppinger sind wichtig wegen des regionalen Bezugs", sagt Andreas Wax, Sportlicher Leiter beim EVFH. Frisch Auf ist aber mehr: Die Mannschaft zählt zu den besten der Bundesliga und sorgte in der vergangenen Saison mit dem Gewinn des EHF-Pokals (im Finale gegen Nantes, ebenfalls in Ehingen dabei) auch international für Schlagzeilen. "Göppingen kann sich sportlich absolut sehen lassen." Die Bundesliga-Runde schloss Frisch Auf als Tabellensechster ab und verpasste damit nur knapp den fünften Platz vom Vorjahr. Zu dem erneut guten Abschneiden trug Trainer Magnus Andersson bei, der 2014 das Team übernommen hatte. Der 50-Jährige war zu seiner aktiven Zeit einer der weltbesten Handballer, zweimal Welt- und viermal Europameister mit seinem Heimatland Schweden. Nur olympisches Gold blieb ihm verwehrt, 1992, 1996 und 2000 gab es jeweils die Silbermedaille. Einige Württemberger im Kader Anderssons Göppinger Vereinsmannschaft besteht aus etlichen gestandenen Spieler aus dem In- und Ausland. Unter den deutschen Leistungsträgern sind einige Württemberger - allen voran Kreisläufer Manuel Späth (aus Ostfildern), Linksaußen Marcel Schiller (Dettingen/Erms) und Rückraumspieler Tim Kneule (Reutlingen). Der wohl bekannteste Lokalmatador und gebürtige Göppinger indes verließ Verein: Michael Kraus spielt nun für den Ligakonkurrenten TVB Stuttgart. Neben Kraus kehrten zwei weitere Rückraumspieler Frisch Auf den Rücken: Felix Lobedank schloss sich ebenfalls den Stuttgartern an, der Franzose Kevynn Nyokas, wie Lobedank Linkshänder und Rückraumspieler, wechselte zum VfL Gummersbach. Der sprunggewaltige Nyokas war 2014 zu Göppingen gekommen und überzeugte damals auch beim Ehinger Turnier, doch in der Saison 2015/16 lagen Verein und Spieler über Kreuz und Nyokas war kaum mehr auf dem Spielfeld zu finden. Die Trennung war folgerichtig. Nachdem vor einigen Monaten schon Adrian Pfahl aus der Konkursmasse des HSV Hamburg zu den Schwaben gekommen war, verpflichtete Frisch Auf für den rechten Rückraum nun auch Jens Schöngarth vom SC Magedeburg. Eine "sinnvolle" Verstärkung, findet Wax. Auf den anderen Rückraumpositionen hat sich nichts verändert: In der Mitte ist Tim Kneule gesetzt, der die Vorbereitung der deutschen Olympia-Mannschaft bestritten hatte, aber für den Rio-Kader nicht nominiert wurde, links spielt der Serbe Zarko Sesum, der vor seinem Wechsel 2014 nach Göppingen bei den Rhein-Neckar-Löwen und Vészprem war. Pech für Frisch Auf: Daniel Fontaine, ein weiterer guter Rückraummann, zog sich kürzlich einen Jochbeinbruch zu und fällt monatelang aus. Mit Michael "Mimi" Kraus verlor Göppingen einen deutschen Weltmeister von 2007, doch ein anderer ist noch im Kader: Lars Kaufmann. Der 34-Jährige aus Görlitz hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. So war er beim Sparkassen-Cup 2015 nur Zuschauer, dürfte aber diesmal wieder mitmischen. Größte Erfolge Europapokalsieger der Landesmeister 1960, 1962; EHF-Pokal-Sieger 2011, 2012, 2016; Deutscher Meister 1954, 1955, 1958, 1960, 1961, 1965, 1970, 1972.
 

Pressemitteilung des EVFH

10.07.2016 22:32

Unser Feld ist jetzt komplett. Mit dem TVB Stuttgart 1898 kommt eine weitere regionale Mannschaft zu uns an die Donau. Besonders freut uns natürlich, dass unser alter Freund Markus Baur, den das Team jüngst als Trainer verpflichtet hat, uns wieder besucht. Damit haben wir es erneut geschafft, ein hochkarätiges Turnier zu besetzen, trotz der Herausforderung in diesem Jahr, dass zwischen dem Olympiafinale und der ersten Runde des DHB-Pokals kein freies Wochenende liegt. Im Folgenden möchten wir die Teilnehmer kurz vorstellen:

HBC Nantes, Neuling in Ehingen und Topteam aus Frankreich, Europapokalfinalist 2016, gespickt mit spanischen Stars (z.B. Neuverpflichtung Eduardo Gurbindo aus Barcelona). Das Spanien nicht für die Spiele in Rio qualifiziert ist, wird Nantes ein harter Brocken für die anderen Teams im Kampf um den Cup werden. Zusätzlich freuen wir uns auf den deutschen Topstar: Dominik Klein, der nach zehn Jahren in Kiel jetzt nach Nantes wechselt.

RK PPD Zagreb, Für die Kroaten ist es in diesem Jahr die 12. Teilnahme in Ehingen. Das Team von Trainer Veselin Vujovic ist unter den Top 5 in Europa und für ihren Kampfgeist und Spielwitz bekannt. In der Mannschaft spielen Spitzenhandballer aus allen Teilen des Balkans.

Füchse Berlin, Der aktuelle Vereinsweltmeister (Doha) muss wohl nicht näher vorgestellt werden. Das deutsche  Hauptstadtteam wird zwar Olympiafahrer haben, (ggf. Drux, Wiede, Heinevetter), tritt aber mit Größen wie dem Bundesligatorschützenkönig Petar Nenadic in Ehingen an.

Kadetten Schaffhausen, kommt mit  Trainer Lars Walther, der in Ehingen ein alter Bekannter ist. Er war bereits mit Wisla Plock (Polen) und Baia Mare (Rumänien) bei uns. Das Team ist aktuell Schweizer Meister und Pokalsieger. In der kommenden Saison wollen die Eidgenossen in der Champions League für Furore sorgen.

Frisch Auf Göppingen, Der Lokalmatador ist aktueller EHF-Cup-Sieger (im Finale gegen Nantes). Bereits in vergangenen Jahren hat das Team immer wieder ihre Klasse in Ehingen gezeigt. Viele alte Bekannte, die sich freuen nach Ehingen zu kommen sind dabei.

TVB Stuttgart 1898, komplettiert das Teilnehmerfeld und ist ein Cup-Neuling. Der Bundesligaaufsteiger hat in seiner ersten Saison den Ligaerhalt geschafft und zeigt großes Potenzial. Ein Anreiz für uns, ein weiteres mal ein neues Handballteam aus der Region zu fördern. 2010 verpflichteten wir die Füchse Berlin, die damals handballerisch noch relativ unbekannt waren. Heute sind sie Weltspitze; auf diesem Weg haben wir sie begleitet. Ähnliches erhoffen wir uns von Bittenfeld. Den Grundstein dafür hat der Verein selbst gelegt, drei Weltmeister von 2007 wurden verpflichtet. Johannes Bitter sowie Michael Kraus als Spieler und Markus Baur als Trainer.

 

Sechster Teilnehmer steht fest

07.07.2016 21:35

Liebe Handballfreunde, nun endlich können wir Ihnen den sechsten und finalen Teilnehmer des 30. Sparkasse Ulm-CUPs am 20. und 21. August 2016 präsentieren: es ist die dritte deutsche Mannschaft und ein weiterer Lokalmatador: der TVB 1898 Stuttgart mit seinem neu verpflichteten Trainer Markus Baur. Aber mit Markus Baur kommen zwei weitere alte Bekannte nach Ehingen: Johannes Bitter und Mimi Kraus, die ebenfalls von den Bittenfeldern verpflichtet wurden. Wir dürfen gespannt sein, wie sie sich im Lokalderby gegen FrischAuf! Göppingen schlagen, nachdem der Klassenerhalt geschafft ist. Wir freuen uns Ihnen beim Jubiläumscup wieder Handball der Extraklasse präsentieren zu können, mit den Füchsen Berlin, dem kroatischen Serienmeister und Pokalsieger von RK PPD Zagreb, dem schweizerischen Meister und Pokalsieger Kadetten Schaffhausen, den Lokalmatadoren FrischAuf! Göppingen (EHF-Pokalsieger 2016) und TVB 1898 Stuttgart, sowie dem CUP-Neuling und französischen Europapokalfinalist (gegen Göppingen) 2016 HBC Nantes. Der Spielplan wurde ebenfalls aktualisiert und ist auf der Homepage einsehbar. Seien Sie mit Familien und Freunden live dabei und erleben Sie Stars hautnah zum Anfassen beim 30. Sparkasse Ulm-CUP!
 

Online-Kartenverkauf gestartet!

03.06.2016 11:09

Liebe Handballfreunde,

endlich ist es soweit! Das Online-Ticketing für den 30. Sparkassen-CUP ist gestartet. Ab sofort können Karten für das bestbesetzte Handballvorbereitungsturnier erworben werden. Seien Sie hautnah und live dabei, wenn Europas beste Handballteams um den Sparkassen CUP 2016 in der Ehinger Längenfeldhalle kämpfen und erleben Sie die Stars hautnah zum Anfassen. Zum Online- Ticketing geht´s hier

 

EUROPAPOKALFINALE RELOADED

26.05.2016 11:53

Das Teilnehmerfeld des SPARKASSEN-Cups 2016 verdichtet sich. Den Veranstaltern ist es gelungen, die beiden EHF-Cup-Finalisten 2016 – FRISCH AUF! Göppingen und HBC Nantes für die 30. Auflage des Ehinger Traditionsturniers zu verpflichten. Somit dürfen sich die Zuschauer in der Längenfeldhalle am 20. und 21. August 2016 neben dem aktuellen Vereinsweltmeister, den Füchsen Berlin, auf zwei weitere absolute europäische Topteams freuen, die jetzt im Europapokalfinale die Klingen gekreuzt haben. FRISCH AUF! Göppingen kommt als aktueller EHF-Cup-Sieger und aktueller Tabellensechster der Handballbundesliga nach Ehingen. Der Lokalmatador, der vom ehemaligen Weltklassespieler Magnus Andersson trainiert wird, will bei seiner dritten Teilnahme in Ehingen in Folge endlich wieder nach dem Cup greifen, der 2001 gewonnen werden konnte. Verstärken wird sich Göppingen durch den deutschen Nationalspieler Jens Schöngarth.

Ein Neuling in Ehingen ist das französische Topteam aus Nantes. Als aktueller französischer Ligapokalsieger und derzeit hinter Paris Saint-Germain auf Platz 2 der französischen Liga platziert, greifen die Bretonen zunehmend die europäische Spitze an. Das Team, das aufgrund seines überragenden Zuschauerzuspruchs, der in Frankreich einmalig ist, als „Borussia Dortmund des französischen Handballs“ gilt, tritt mit einigen Weltklassespielern in Ehingen an. Neben dem französischen Welt- und Europameister Cyril Dumoulin und Eduardo Gurbindo, der neu aus Barcelona hinzukommt, sind hier beispielsweise zwei Neulinge aus der Bundesliga zu nennen: Olivier Nyokas stößt aus Balingen-Weilstetten zu Nantes, Dominik Klein – Publikumsliebling und „alter Bekannter“ in Ehingen – kommt aus Kiel und freut sich auf ein Wiedersehen mit dem Ehinger Publikum.

Der EVFH freut sich, FRISCH AUF! Göppingen und HBC Nantes beim SPARKASSEN-Cup 2016 in Ehingen präsentieren zu dürfen.


Dr. Andreas Wax

 

Der Sparkassen -CUP wird 30!

05.05.2016 22:17

Liebe Handballfreunde,
der Ehinger Verein zur Förderung des Handballsports (EVFH) freut sich, folgende Mitteilung bekanntgeben zu können:

Der SPARKASSEN-Cup 2016 findet am 20. und 21. August 2016 statt und erfährt somit seine 30. Auflage. „Mit der Sparkasse Ulm als Namenssponsor haben wir einen sehr verlässlichen Partner in der Region, der uns stark unterstützt. Die Sparkasse hat als wichtiger Partner und Namenssponsor in den vergangenen Jahren entscheidend zum Fortbestand dieses Traditionsturniers beigetragen“, sagt Prof. Dr. Tobias Krohn, neugewählter 1. Vorsitzender des EVFH.
Dies und die Unterstützung der EnBW als weiterer wichtiger Partner zeigen die erstklassige Qualität der Veranstaltung und den Stellenwert des SPARKASSEN-Cups für die Region, ist Krohn überzeugt. „Und dies ist überdies eine tolle Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz unserer vielen ehrenamtlichen Helfer. Dabei unterstützen uns auch weiterhin unsere vielen örtlichen Sponsoren, denen wir sehr dankbar sind“, freut sich Krohn weiter.
In organisatorischer Hinsicht stehen die Veranstalter vor der Herausforderung, dass im Sommer die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro stattfinden, für die sich die deutsche Nationalmannschaft nach dem Gewinn der Europameisterschaft qualifiziert hat. Erstmals in der Turniergeschichte gibt es im Olympischen Jahr kein freies Wochenende zwischen Olympiafinale und dem Start der Bundesligasaison, weshalb der diesjährige SPARKASSEN-Cup zeitgleich mit den Finalspielen in Rio stattfindet. „Wir haben in der Vergangenheit so viele Hindernisse überwunden, da bekommen wir sicherlich auch dieses Thema gut in den Griff“, sagt Dr. Andreas Wax, Sportvorstand des Turniers, der mit seinen Mitstreitern in dieser Herausforderung in erster Linie eine Chance sieht. „Zusichern können wir, dass wir auch dieses Jahr Handball der absoluten Weltklasse präsentieren werden. Wir werden trotz der Zwänge der Olympischen Spiele die bestmöglichen Lösungen finden“, so Wax.
In diesem Sinn können die Veranstalter dann auch bereits den ersten Teilnehmer des diesjährigen Turniers präsentieren. Hierbei handelt es sich um niemand Geringeren als den aktuellen Vereinsweltmeister, die Füchse Berlin, die erneut das Kräftemessen der internationalen Elite in der Längenfeldhalle suchen. Weitere hochklassige Teams werden folgen.

Für den EVFH
Prof. Dr. Tobias Krohn, 1. Vorsitzender

Der Online-Kartenverkauf startet in Kürze, wir werden Euch rechtzeitig informieren.

 

Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

01.11.2015 20:12

Liebe EVFH- Mitglieder,

hiermit laden wir Sie zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 19.11.15 im Hotel Adler ein. Beginn der Veranstaltung wird um 19.30Uhr sein. Die offizielle Einladung mit den Tagesordnungspunkten finden Sie hier.

 

 

Tobias Krohn übernimmt kommissarisch

24.09.2015 22:51

Marco Herberger tritt aus beruflichen Gründen zurück – Organisatoren des Sparkassen-Cups stellen sich neu auf
Tobias Krohn.Bild vergrößern
Tobias Krohn.
pr

Ehingen sz Der Ehinger Verein zur Förderung des Handballsports (EVFH) wird sich neu aufstellen. Am Donnerstagabend ist der bisherige Vorsitzende Marco Herberger aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Tobias Krohn, Professor an der Dualen Hochschule in Ravensburg, wird das Amt vorerst kommissarisch übernehmen.

 

Im Jahr 2007 hat der Ehinger Marco Herberger den Vorsitz des EVFH von Herbert Bibinger übernommen. Nach acht Jahren an der Spitze des Vereins, der jedes Jahr mit dem Sparkassen-Cup das bestbesetzte Handball-Vorbereitungsturnier der Welt organisiert, ist nun Schluss für Herberger. „Die größte Herausforderung für mich in den vergangenen acht Jahren war es, das Turnier nach der Schlecker-Insolvenz am Leben zu erhalten“, sagt Herberger, der sich nun darauf freut, mehr Zeit für seine Familie zu haben. „Ich bin beruflich sehr eingespannt. Deshalb freue ich mich, dass wir mit Tobias Krohn einen erfahrenen Profi gefunden haben“, sagt Herberger, der das Amt nicht nur mit einem lachenden, sondern auch einem weinenden Auge verlässt.

 

Bis zur nächsten Mitgliederversammlung, die noch in diesem Jahr stattfinden wird, wird der 42-jährige Tobias Krohn das Amt des Vorsitzenden kommissarisch übernehmen, um sich dann bei der Versammlung zur Wahl stellen zu lassen. Krohn, der von 2005 bis 2011 Geschäftsführer der Schwäbischen Zeitung Ehingen war, arbeitet mittlerweile als Professor an der Dualen Hochschule in Ravensburg und ist dort Studiengangleiter der Betriebswirtschaftslehre. „Ich habe meinen Draht zu Ehingen und zum Handballturnier nie verloren. Die vergangenen Jahre war ich immer als Zuschauer beim Cup“, erklärt Krohn, der zudem Erfahrung in der Vermarktung und Organisation von Sportereignissen hat. Denn Krohn war viele Jahre lang Vizepräsident des Deutschen Rugby-Verbands und sieht sogar Parallelen zwischen Handball und Rugby. „Beide Sportarten sind dynamisch und körperbetont“, sagt Krohn, der sich auf seine neue Aufgabe an der Spitze des EVFH freut.

 

„Der Cup in Ehingen ist eine Veranstaltung der sportlichen Spitzenklasse. Meine Hauptaufgabe wird es sein, die Gesamtfinanzierung durch Sponsoren zu initiieren. Dazu brauchen wir aber vereinte Kräfte“, sagt Krohn, der den Cup fest bei den Sponsoren und beim Publikum verankern möchte. „Unser Ziel ist klar formuliert. Wir wollen in Ehingen weiterhin ein Handballturnier auf Spitzenniveau organisieren. Der Sport muss dabei die höchste Qualität haben“, macht Krohn deutlich. „Unser Ziel muss eine solide Basis für das Turnier sein“, betont Krohn, der mit seiner Familie in Mittelbiberach wohnt.

 

Für Andreas Wax, der weiterhin als sportlicher Direktor des Turniers zur Verfügung stehen wird, ist Tobias Krohn ein Mann, der ihn jetzt bei den Planungen für den kommenden Sparkassen-Cup unterstützen wird. „Vorab gilt mein und unser größter Dank Marco Herberger, der mit dafür gesorgt hat, dass das Turnier nach der Schlecker-Pleite am Leben gehalten wurde“, betont Wax. „Und mit Tobias Krohn haben wir einen Profi gewinnen können, der uns mit Sicherheit weiterhelfen wird.“ Ende Oktober wird Wax in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender des EVFH die Mitglieder einladen, um noch in diesem Jahr eine Mitgliederversammlung abhalten zu können. „Dann soll die neue Führungsspitze gewählt werden“, erklärt Wax.

 

Das Triple ist voll

09.08.2015 18:18

Liebe Handballfreunde, ein tolles Handballwochenende geht zu Ende. Unsere langjährigen ungarischen Freunde von Veszprém Handball haben das Triple geschafft und den deutschen Rekordmeister THW Kiel mit 32:19 geschlagen. In einem packenden und tollen Handballspiel hat die europäische Handballelite ihr ganzes Können gezeigt. Damit hat sich das Traumfinale bestätigt und den Sparkassen-CUP wieder einzigartig werden lassen. Bester Spieler des Turniers wurde Gergö Ivancsik von Veszprém, der beste Torhüter kommt ebenfalls aus Veszprém, Roland Mikler. Den Fair Play Pokal erhielt der THW Kiel, da eine der wenigen Teams ohne rote Karte. Torschützenkönig wurde Inal Afitulin von HCM Minaur Baia Mare mit 27 Treffern.
 

Füchse Berlin gewinnen Spiel um Platz 3

09.08.2015 15:42

In einem hochspannenden, kämpferisch am Limit und nervenzerreißenden Spiel gewannen die Füchse hauchdünn mit 27:26 gegen RK PPD Zagreb.
 
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