Willkommen beim SPARKASSEN-CUP 2016

HBC Nantes gewinnt den Jubiläumscup

21.08.2016 17:52

Die Revanche für das EHF-CUP-Finale ist geglückt, der HBC Nantes gewinnt in einem dramatischen und hochspannenden Finale gegen den Lokalmatadoren Frisch AUF! Göppingen mit 35:28 und gewinnt den 30. Sparkassen CUP. Unter anderem David Balaguer, der mit 10 Treffern die meisten Tore des Spiels schoß, sowie seine Teamkollegen zeigten rasanten Tempohandball vom Feinsten. Daniel Rebmann dagegen zeigte mit seinem Team welche Klasse die Göppinger haben und dass sie zum Saisonstart topfit sind! In einem spannenden Spiel um Platz 3 hatten die Füchse leider gegen Zagreb mit 25:29 das Nachsehen. Die Auszeichnungen des Turniers sind wie folgt: bester Torwart: Arian Jovic (Zagreb). Torschützenkönig des Jubiläumscups: Petar Nenadic (Berlin) mit 25 Treffern, bester Spieler: Nicolas Claire (Nantes). Der Fairplay-Pokal geht an das Team von FrischAuf! Göppingen. Vielen Dank an alle unsere Sponsoren, allen voran die Sparkasse Ulm und EnBw! Und ein herzliches Dankeschön an alle und bis zum 31. Sparkassen-CUP 2017!
 

Spiel um Platz 5

21.08.2016 14:24

Liebe Handballfreunde, die Kadetten Schaffhausen haben in einem ausgeglichenen und hart umkämpften Spiel den TVB 1898 Stutttgart mit 26:23 letztlich besiegt. Die Schweiter holten einen vier-Tore-Rückstand auf und waren durch den konsequenteren Abschluß am Ende überlegen. Wir sind gespannt auf das Spiel um Platz 3 zwischen Berlin und Zagreb.
 

Das EHF-Cupfinale beim Sparkassen-CUP 2016 reloaded

20.08.2016 22:46

Liebe Handballfreunde, ein echter Leckerbissen gibt es am Finaltag der Jubiläumsausgabe des bestbesetzten Vorbereitungsturniers der Welt! Das Finale um den Sparkassen-CUP 2016 wird die Neuauflage des EHF-Cup-Finales 2016 sein: Der HBC Nantes spielt gegen FrischAuf! Göppingen. Dann können die Franzosen Revanche nehmen für die Niederlage. Ab 16 Uhr können Sie live und hautnah dabei sein, es gibt noch Karten an der Tageskasse, diese und die Halle sind ab 11Uhr geöffnet. Zuvor spielen im Spiel um Platz 3 die Füchse Berlin gegen den RK PPD Zagreb ab 14Uhr.
 

Spiel um Platz 5 steht

20.08.2016 21:48

Liebe Handballfreunde, nach einem überaus spannenden und hochklassigen ersten Turniertag stehen die Teilnehmer im Spiel um Platz 5 fest: Die Kadetten Schaffhausen, die in einem hochspannendem Spiel in letzter Sekunde den Füchsen Berlin ganz knapp mit 26:25 unterlagen und gegen den Finalisten HBC Nantes mit 25:30 verloren, spielen morgen um 12Uhr in der Ehinger Längenfeldhalle gegen den Cupneuling TVB 1898 Stuttgart, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall seines Spielmachers Mimi Kraus und einem hochdramatischen und kampfstarken Spiel gegen den kroatischen Serienmeister RK PPD Zagreb mit 25:24, im Lokalderby gegen FrischAuf! Göppingen schließlich mit 25:30 das Nachsehen hatten. Kommen Sie vorbei und genießen Sie Spitzenhandball hautnah! Es gibt noch Karten an der Tageskasse.
 

Online-Ticketing geschlossen

16.08.2016 17:48

Liebe Fans, der Online -Kartenvorverkauf ist geschlossen. Es wird aber an beiden Turniertagen eine Tageskasse geben, die am Samstag ab 9.30Uhr und am Sonntag ab 10Uhr geöffnet hat, für alle spontan Entschlossenen. Wir freuen uns auf den Sparkasse Ulm-CUP 2016!
 

Tickets, Tickets, Tickets

09.08.2016 17:02

Liebe Handballfreunde, es gibt noch Tickets für die 30. Ausgabe des traditionsreichen Handball-Vorbereitungsturniers, den Sparkasse-Ulm CUP. Erleben Sie mit Familie, Freunden oder Teamkameraden live und hautnah die Stars der besten Handball-Teams Deutschlands und Europas! Eine familiäre Atmosphäre und die Topstars des Handballs zum Anfassen gibt´s am 20. und 21. August 2016 in der Ehinger Längenfeldhalle. Wir freuen uns auf die Topteams der Füchse Berlin, die Lokalmatadoren und EHF-Pokalsieger FrischAuf! Göppingen und die Cup- Neulinge vom TVB 1898 Stuttgart, den kroatischen Serienmeister RK PPD Zagreb, den Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen und den neuen Verein von Dominik Klein, das französische Top-Team des HBC Nantes. Genießen Sie Handball vom Feinsten und erleben Sie spannende und hochklassige Spiele. Seien Sie live dabei, wenn es wieder heißt: Herzlich Willkommen beim Sparkassen- CUP 2016! Tickets gibt es hier.
 

Gute Mi­schung aus Rou­ti­ne und Ju­gend

09.08.2016 16:49

Schwäbische Zeitung, 9.8.16 Autor: Andreas Wagner Handball, Sparkassen-Cup: Füchse Berlin setzen in der Nachwuchsarbeit Maßstäbe Ehingen - Die Füchse Berlin sind treue Gäste in der Längenfeldhalle. Seit 2010 fehlten die Berliner nicht beim Ehinger Turnier, die Teilnahme am Sparkassen-Cup 2016 ist somit die siebte in Folge. Wie kaum ein anderer Handball-Bundesligist fördern die Füchse den eigenen Nachwuchs, aus dem auch Nationalspieler hervorgegangen sind. Zwei von ihnen, Paul Drux und Fabian Wiede, fehlen diesmal wegen Olympia beim Cup - doch die nächste Generation steht schon bereit. Unverhofft kam der Berliner Bundesligist vor sechs Jahren zum Turnier nach Ehingen. Der HSV Hamburg hatte kurzfristig abgesagt, die Füchse sprangen ein. Der Traditionsverein, bis 2005 nach ihrer Herkunft Reinickendorfer Füchse benannt, war 2007 in die höchste deutsche Spielklasse zurückgekehrt, nachdem zwei Jahre zuvor die Lizenz für die Bundesliga entzogen worden war. Nach dem Wiederaufstieg setzte sich die Aufwärtsentwicklung fort. "Die Füchse waren relativ schnell in der Spitzengruppe der Bundesliga", erinnert sich Andreas Wax, Sportlicher Leiter des Ehinger Vereins zur Förderung des Handballsports, der den Sparkassen-Cup ausrichtet. Am Ende der Saison 2010/11 - wie auch ein Jahr später - stand Berlin auf Rang drei. Seither bewegen sich die Füchse im oberen Drittel, gewannen nationale und internationale Titel. Das Projekt, wesentlich mit angeschoben von Manager Bob Hanning, hat Erfolg. "Die Berliner stehen richtig gut da", sagt Wax. "Perfektes Scouting" Dies gilt erst recht für die Nachwuchsarbeit des Vereins. Seit Jahren seien die Berliner "die Nummer eins" bei A- und B-Jugend, so Wax. "Sie betreiben ein perfektes Scouting schon bei Spielern im C-Jugend-Alter." Dabei haben die Füchse nicht nur Berlin und Umgebung im Blick - Beispiel Paul Drux: Der 21-Jährige stammt aus Gummersbach und zog 2011 in die Hauptstadt um. Immer wieder gelingt Spielern aus dem eigenen Nachwuchs der Sprung ins Bundesliga-Team der Männer. Colja Löffler (26), der wegen eines Knorpelschadens als Leistungssportler aufhören musste, war einer der Ersten, andere wie Jonas Thümmler oder Willy Weyhrauch folgten. Nicht alle setzten sich in Berlin durch, Thümmler (seit 2014 in Erlangen) oder Weyhrauch (wechselte im Sommer nach Eisenach) spielen für andere Klubs. Andere rücken nach, die Quelle sprudelt weiter. Dem aktuellen Bundesliga-Aufgebot der Füchse gehören Fynn-Ole Fritz (19) und Kevin Struck (20) an, die Wax als "Rohdiamanten" bezeichnet. "Es ist die nächste Generation der guten Spieler aus der eigenen Jugend." Die Talente lernen im Team von den Routiniers - von Silvio Heinevetter (31 Jahre), Petr Stochl (40), Hans Lindberg (35), Drago Vukovic (33) und Petar Nenadic (30), der in der vergangenen Saison Torschützenkönig der Bundesliga war. Und sie lernen von Trainer Erlingur Richardsson, der die Mannschaft 2015 nach dem Abschied von Dagur Sigurdsson, dem deutschen Bundestrainer, übernahm. Reibungslos sei der Übergang von dem einen zum anderen Trainer verlaufen, sagt Wax. "Beide sind ähnliche Typen." Sieg beim IHF-Super-Globe Auch was den Erfolg angeht, scheint Richardsson an Sigurdsson nahtlos anzuknüpfen: Schon im ersten Jahr unter dem neuen Trainer gelang Berlin ein Coup, der Bundesligist düpierte beim IHF-Super-Globe die internationale Konkurrenz und wurde Vereinsweltmeister. Größte Erfolge EHF-Pokalsieger 2015; IHF-Super-Globe-Sieger 2015; Platz 4 Champions League 2012; DHB-Pokalsieger 2014; Pokalfinalist 1984; Aufsteiger in die Bundesliga 2007.
 

Der BVB des fran­zö­si­schen Hand­balls

09.08.2016 16:48

Schwäbische Zeitung, 2.8.2016 Autor: Andreas Wagner Handball, Sparkassen-Cup: Nantes ist erstmals beim Ehinger Turnier dabei Ehingen - Zur Geschichte des großen Ehinger Handballturniers zählen seit den frühen Jahren auch Teams aus Frankreich. Immer wieder kommen neue Namen aus dem Land des mehrmaligen Welt- und Europameisters und Olympiasiegers hinzu - so auch 2016. Der HBC Nantes hat als nunmehr siebte französische Mannschaft Premiere beim Sparkassen-Cup. Siegreich war in der fast 30-jährigen Cup-Geschichte aber erst ein Team aus Frankreich: Montpellier 2005. Der HBC Nantes war bisher nie Landesmeister und auch ein großer europäischer Titel fehlt noch, dennoch ist der Verein für Andreas Wax alles andere als zweite Wahl für das Ehinger Turnier. Der Sportliche Leiter des Ehinger Vereins zur Förderung des Handballsports, der den Sparkassen-Cup ausrichtet, nennt dafür mehrere Gründe: Nantes zählte in der vergangenen Saison zu den Spitzenteams der französischen Liga, belegte Rang drei hinter Paris Saint Germain und Saint-Raphael. International machte die Mannschaft mit dem Einzug ins Finale um den EHF-Pokal auf sich aufmerksam - dies ging allerdings gegen den Bundesligisten Frisch Auf Göppingen mit 26:32 verloren. Außerdem hat Nantes einen der besten deutschen Linksaußen der jüngeren Vergangenheit verpflichtet: Dominik Klein. Klein hatte seit 2006 für den THW Kiel gespielt, der ihm über 2016 hinaus nur noch einen Einjahresvertrag anbot - was dem gebürtigen Franken zu wenig war. "Ich hatte mir gewünscht, meine Karriere in Kiel zu beenden. Ich fühle mich noch voll im Saft und habe nicht vor, nach einem weiteren Jahr sportlich meine Segel zu streichen", hatte er im Herbst vergangenen Jahres gegenüber Kieler Journalisten gesagt. Nantes zögerte nicht und griff zu. Beim französischen Spitzenklub erhielt der 32-Jährige einen Vertrag bis 2018 mit der Option auf ein weiteres Jahr. Nun kommt Klein, der mit Kiel schon einige Male beim Turnier in Ehingen spielte, mit Nantes in die Längenfeldhalle. Große Fußstapfen Beim HBC Nantes tritt Klein in große Fußstapfen: Valero Rivera Folch verabschiedete sich und kehrte nach sechs Jahren zu seinem Heimatverein Barcelona zurück. Der Linksaußen und Sohn der Trainerlegende Valero Rivera López zählte regelmäßig zu den besten Torschützen der französischen Liga, 2015/16 traf nur der zweimalige Welthandballer Mikkel Hansen (PSG) häufiger. Nantes verlor noch einen weiteren Großen des spanischen Handballsports: Alberto Entrerrios, der seit 2012 für den HBC gespielt hatte, beendet im Alter von 39 Jahren seine Karriere als Spieler, bleibt dem Verein aber als Co-Trainer erhalten. Neben Valero Rivera und Alberto Entrerrios verließen weitere Spieler den HBC, der zur neuen Saison einen Umbruch erlebt. Hochkaräter sind unter denen, die gingen, aber auch unter denen, die kamen. Der bereits erwähnte Dominik Klein zählt dazu, aber auch der spanische Nationalspieler und Rückraumspieler Eduardo Gurbindo, der im Tausch mit Rivera vom FC Barcelona nach Frankreich wechselte. Oder Olivier Nyokas, der zum erweiterten Aufgebot der französischen Nationalmannschaft für Rio gehörte und zuletzt für den HBW Balingen-Weilstetten spielte. Der "eigentliche Star" des HBC Nantes ist aus Sicht von Andreas Wax aber nicht auf dem Spielfeld zu finden: "Thierry Anti ist eine französische Trainerlegende." Der 57-Jährige hatte Erfolge mit mehreren französischen Vereinen und wechselte 2009 von Paris nach Nantes, um aus dem damaligen Tabellenzwölften ein Spitzenteam zu formen. "Seit sieben Jahren baut er in Nantes ein Projekt auf und die Erfolge seither sind untrennbar mit seinem Namen verbunden", so Wax. Das Spiel des HBC bezeichnet Wax als typisch französisch: "technisch stark, schnell und geprägt von individueller Klasse". Trainer Anti, das attraktive Spiel sowie die guten Ergebnisse in den vergangenen Jahren sorgten dafür, dass in Nantes eine große Begeisterung herrscht. "Nantes ist ein bisschen das Borussia Dortmund des französischen Handballs", zieht Wax Parallelen zum Fußball-Bundesligisten BVB. "Nantes ist der Arbeiterverein, der die Massen zieht." Der Verein habe den größten Zuschauerschnitt der Liga, die Halle seit mit 10 000 bis 11 000 Fans "richtig voll". Zum Vergleich: Meister Paris Saint Germain hat bei Heimspielen zwischen 3000 und 5000 Zuschauer. Größte Erfolge EHF-Pokal-Finalist 2013, 2016. Gewinner des französischen Ligapokals 2015. Ligapokal-Finalist 2013. Pokalfinalist 2015.
 

Aus­bil­dungs­ver­ein für ganz Eu­ro­pa

09.08.2016 16:46

Schwäbische Zeitung, 30.7.2016 Autor: Andreas Wagner Handball-"Sparkassen-Cup": Zagreb verliert regelmäßig gute Spieler - Holte aber jetzt Vor zurück Ehingen - Der kroatische Serienmeister RK Zagreb zählt zu den Stammgästen beim Handballturnier um den "Sparkassen-Cup" in Ehingen. Zagreb tritt 2016 zum zwölften Mal in der Längenfeldhalle an, nur Veszprém und Kiel spielten häufiger mit. Turniersieger waren die Kroaten erst einmal und das ist lange her: 1993. Ob nach 23 Jahren der zweite Erfolg hinzukommt? Einmal mehr verlor Zagreb vor einer Saison Talente an zahlungskräftigere Klubs in Europa. Im Gegenzug kehrte diesmal ein namhafter Spieler zurück: Igor Vori. "Vori ist eine ganz große Nummer", sagt Andreas Wax, Sportlicher Leiter des Ehinger Vereins zur Förderung des Handballsports (EVFH), der das Turnier ausrichtet. Vori, Kreisläufer und 2,03 Meter groß, war mit Kroatien Weltmeister und Olympiasieger und 2009 in der engeren Auswahl zum Welthandballer des Jahres. Er stand in fast 20 Jahren als Handballprofi bei mehreren europäischen Spitzenklubs unter Vertrag: FC Barcelona (2005-2007), HSV Hamburg (2009-2013), Paris Saint-Germain (2013-2016) - spielte aber zwischendurch immer wieder für Zagreb, seinen Heimatverein. 1997, als 17-Jähriger, debütierte der in Zagreb geborene Vori für den Rukometni Klub (auf Deutsch Handballverein) in der höchsten kroatischen Liga. 2001 wechselte er erstmals ins Ausland (nach Italien), 2003 trug er wieder das Trikot von RK Zagreb - wie 2007 nach seiner Zeit in Barcelona. Nun ist er wieder in der Heimat und es dürfte seine letzte Station als Profi sein, im September wird Vori 36. Dass er aber nicht zu RK Zagreb gewechselt sei, um seine lange Karriere locker ausklingen zu lassen, stellte Igor Vori bei seinem Abschied aus Paris klar. "Ich will um Trophäen spielen und gewinnen." Ursprünglich sollte Vori noch ein Jahr für PSG spielen, doch der bis 2017 laufende Vertrag wurde aufgelöst. Gerüchten zufolge hat das mit dem Wechsel von Luka Stepancic von Zagreb nach Paris zu tun. Der Rückraumspieler sollte 2017 nach Frankreich übersiedeln, doch der Deal wurde vorgezogen und dabei spielte wohl auch die Personalie Vori eine Rolle. Mit dem 25-jährigen Rückraumspieler Stepancic, der in den vergangenen beiden Jahren auch in Ehingen als einer der besten Spieler seines Teams auffiel, verliert Zagreb wieder ein Talent, das im Verein ausgebildet wurde. Ebenfalls verabschiedete sich Torwart Filip Ivic (23), der sich dem Champions-League-Sieger Kielce anschloss. Andreas Wax hält den RK Zagreb nicht nur für die größte Talentschmiede auf dem Balkan, sondern in ganz Europa. Nur vermögen es die Kroaten nicht, ihre Besten auf Dauer zu halten. "Es ist ihr Los, dass sie immer wieder junge Spieler gewinnbringend verkaufen." Der kroatische Meister hat ein ausgeklügeltes Scoutingsystem, schon als Zehnjährige werden Talente landesweit aufgespürt. "In jedem Dorf sitzen Späher des Vereins", so Wax. Die Jugendspieler kommen ins Handballinternat, setzen alles auf den Sport, um Profi zu werden - was nur wenigen gelingt und zum Problem wird für diejenigen, die es nicht schaffen. "In Kroatien finden sie keinen anderen Verein, bei dem sie so viel verdienen, dass sie davon leben können." Der RK Zagreb ist im eigenen Land konkurrenzlos. Daher mischt der Verein seit Jahren auch in der SEHA-Liga mit, einem Wettbewerb mit Spitzenklubs aus mehreren osteuropäischen Ländern. Platz drei sprang in der vergangenen Saison heraus, den Titel holte Ungarns Meister Veszprém. In der Champions League schaltete Zagreb im Achtelfinale die Rhein-Neckar-Löwen aus, scheiterte im Viertelfinale aber an Paris. "Zagreb ist jedes Jahr unter den besten Acht in Europa", sagt Wax. Die beste Vereinsmannschaft Europas waren die Kroaten jedoch schon lange nicht mehr. "Sie können wirtschaftlich nicht mithalten." Der Abfluss an guten Spielern wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. "Zagreb setzt bewusst auf die Ausbildung", so Wax. Der Rückraumspieler Domagoj Pavlovic (23), der in der vergangenen Champions-League-Saison für Furore sorgte, könnte das nächste große Talent sein, das der Verein ziehen lassen muss. Kiel und Barcelona sollen an dem derzeit verletzten Nationalspieler interessiert sein. Größte Erfolge Europapokalsieger der Landesmeister: 1992, 1993. Finale Champions League: 1995, 1997, 1998, 1999. Gewinn SEHA League: 2013. Kroatischer Meister: 1989, 1991 bis 2016. Kroatischer Pokalsieger: 1991 bis 2000, 2003 bis 2016.
 

Heiß auf Ver­glei­che mit der in­ter­na­tio­na­len Kon­kur­renz

09.08.2016 16:44

Schwäbische Zeitung, 8.8.16 Autor: Andreas Wagner Handball, Sparkassen-Cup: Schaffhausen ist nach 2014 zum zweiten Mal beim Turnier in Ehingen dabei Ehingen - Wer an den Schweizer Handball denkt, kommt an den Kadetten Schaffhausen nicht vorbei. Es ist der seit mehr als zehn Jahren dominierende Verein des Landes. Zur sportlichen Fortentwicklung müssen die Kadetten aber über die Grenzen der Schweiz hinaus, bewusst tritt das Team in der Saisonvorbereitung bei Turnieren in Deutschland an. Auch beim Sparkassen-Cup in Ehingen am 20./21. August ist Schaffhausen dabei. Kadetten-Trainer Lars Walther scheint das Ehinger Turnier am Herzen zu liegen. Der 50-jährige Däne kam 2012 mit dem polnischen Spitzenklub Wisla Plock in die Längenfeldhalle und 2015 mit dem rumänischen Champions-League-Teilnehmer Baia Mare. Nun folgt der dritte Auftritt mit dem Schweizer Meister und Pokalsieger Schaffhausen, für den Walther seit Januar arbeitet. Beim Gedanken an den Cup kommt er fast ins Schwärmen. "Es ist ein sehr professionelles Turnier, aber trotzdem sehr familiär. Man fühlt sich wie zu Hause", so Walther. Auch habe die Veranstaltung einen weit über die Region hinausreichenden Ruf. "Viele sprechen über das Ehinger Turnier." Kaum Konkurrenz in der Liga Dem Trainer der Kadetten kommt der Sparkassen-Cup auch sportlich gelegen. Schaffhausen ist in der Schweizer Liga fast konkurrenzlos, nur Pfadi Wintertuhr und Wacker Thun halten annähernd mit und stoßen ebenfalls auf ein größeres Publikumsinteresse. Handball ist in der Schweiz weniger populär als in Deutschland, nicht nur der Fußball ist voraus, sondern auch Wintersport und Eishockey. "Das hat viel mit Geld zu tun", so Walther. Dass die Handballvereine gegenüber anderen Sportarten zurückstehen müssen, bedauern die Verantwortlichen in Schaffhausen, aber sie jammern nicht - im Gegenteil: Sie wollen es ändern und aufholen. "Es ist unser Job, den Handball zu verkaufen, aber wir haben noch ein Stück Arbeit vor uns." Hilfreich beim Kampf um Popularität und Marktanteile sind Erfolge. Am besten auch internationale. Die Kadetten sind für die Champions League qualifiziert, wurden aber einer Vorrundengruppe zugelost, die einen das Fürchten lehren kann: Veszprém, Barcelona, Paris Saint-Germain, Kiel, Flensburg-Handewitt sind Kandidaten fürs Final Four, dazu kommen Wisla Plock aus Polen und Silkeborg aus Walthers Heimat Dänemark. Dem Kadetten-Trainer ist dennoch nicht bange vor den Champions-League-Spielen. "Wir glauben an uns und versuchen, den sechsten Platz zu erreichen." Für Überraschungen will der Schweizer Meister sorgen - "wie Island bei der Fußball-EM". Den Vergleich mit Spitzenmannschaften aus anderen Ländern sucht Schaffhausen aber schon in der Vorbereitung. Ehingen ist eines von drei Turnieren in Deutschland, an dem die Kadetten teilnehmen. "Spiele gegen Bundesligisten sind die beste Vorbereitung für uns", sagt Lars Walther. Gut sind die Spiele auch für die Entwicklung der vielen jungen Spieler und der Mannschaft insgesamt, die sich gegenüber der vergangenen Saison auf einzelnen Positionen verändert hat. Unter den Neuen sind mit dem Polen Michal Szyba und dem Schweden Kristian Bliznac zwei international beschlagene Routiniers. Szyba war bisher aber noch gar nicht im Kadetten-Training - er hatte sich mit Polen aufs olympische Handballturnier vorbereitet und stößt erst nach den Spielen in Rio zu seinem neuen Verein. Worüber Walther nicht glücklich ist. Denn Ende August startet bereits die Meisterschaft in der Schweiz. Größte Erfolge Schweizer Meister 2005 bis 2007, 2010 bis 2012, 2014 bis 2016; Cupsieger 1999, 2004, 2005, 2007, 2008, 2011, 2014, 2016; Supercup-Sieger 2004 bis 2007, 2010 bis 2014, 2015/16.
 

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